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Bruno Taut und Mies van der Rohe. Bauten im Wedding
-------------------------------------------------------------------------------- Die erste Großsiedlung Bruno Tauts entstand im Wedding nördlich des Schillerparks. Den Park hatte Friedrich Bauer auf 25 Hektar Sandwüste, den Wurzelbergen, angelegt. Taut konzipierte für die Siedlung Schillerpark eine offene Blockrandbebauung mit großzügigen Innenhöfen. Seit dem Jahr 2008 gehört das Werk Bruno Tauts zum Weltkulturerbe.
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Bruno Taut bebaut den Prenzlauer Berg. Die Wohnstadt Carl Legien
-------------------------------------------------------------------------------- 1 200 Wohnungen ließ die Wohnungsbaugenossenschaft GEHAG durch ihren Architekten Bruno Taut auf dem alten Besitz der Familie Bötzow bauen. Eine Reihenhaussiedlung wie in Britz konnte Taut aufgrund der hohen Bodenpreise nicht planen, stattdessen mußte er die Wohnungen im Geschoßbau errichten. Taut erfand die Wohnstadt - und baute Weltkulturerbe.
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Paddenpuhl und Weiße Stadt. Die zwanziger Jahre im Berliner Norden
-------------------------------------------------------------------------------- Berühmt über die Grenzen Berlins hinaus ist die Weiße Stadt. Otto Rudolf Salvisberg plante die Gesamtanlage und führte die Wohnblöcke mit Wilhelm Büning und Bruno Ahrends aus. Für die Freiraumplanung zeichnete Ludwig Lesser verantwortlich. In ihrer Art nicht radikal, aber modern, zählt die Weiße Stadt zu den architektonischen Favoriten der Architekturbegeisterten in Berlin.
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Siemensstadt. Architektur von Scharoun, Gropius, Häring und anderen
-------------------------------------------------------------------------------- Südlich vom Nonnendamm siedelte sich ab 1899 die Firma Siemens auf Grundstücken der Städte Charlottenburg und Spandau an. Mitte der zwanziger Jahre konnte die Anlage der Großsiedlung Charlottenburg verwirklicht werden. Mit dem Ziel, Wohnungen für das Existenzminimum zu schaffen, entstanden 2 100 Wohnungen. Die Gesamtplanung lag in den Händen von Hans Scharoun.
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Hufeisen, Hüsung, Rote Front. Martin Wagner und Bruno Taut bauen in Britz
-------------------------------------------------------------------------------- Die Hufeisensiedlung, die Bruno Taut und Martin Wagner in Neukölln im Süden Berlins planten und die ein Teil der Großsiedlung Britz ist, ist die bekannteste der sechs Berliner Siedlungen, die die UNESCO am 7. Juli 2008 auf Antrag des Landes Berlin in das Weltkulturerbe aufgenommen hat. Flache Dächer, Rote Front und Farben wie aus dem Tuschkasten sorgten für helle Aufregung, als die Siedlung 1930 fertig war.
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Neues Wohnen am Gesundbrunnen. Die Gartenstadt Atlantic
-------------------------------------------------------------------------------- Mit seinem Entwurf für die Gartenstadt Atlantic, insbesondere dem zugehörigen Kino Lichtburg, katapultierte sich der Architekt Rudolf Fränkel in die Riege der führenden Berliner Architekten des Neuen Bauens in Berlin und trug dazu bei, daß sich Berlin in den zwanziger Jahren zur Hauptstadt der avantgardistischen Architektur entwickelte.
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Die Waldsiedlung Zehlendorf. Onkel Toms Hütte
-------------------------------------------------------------------------------- Wohnen unter einem Kieferndach, mitten im Wald an Fischtal und Riemeisterfenn: Kein Traum, sondern Wirklichkeit für 1 915 Familien, vermittelt von Martin Wagner, geplant und umgesetzt von Bruno Taut. Hugo Häring und Otto Rudolf Salvisberg übernahmen einen Teil der Bauausführungen, Leberecht Migge und Martha Willings-Göhre die Gestaltung der Gartenanlagen.
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Das Hansaviertel. Internationale Architektur der fünfziger Jahre
-------------------------------------------------------------------------------- Alvar Aalto, Werner Düttmann, Walter Gropius, Arne Jacobsen, Wassili Luckhardt, Oscar Niemeyer, Sergius Ruegenberg und Max Taut bauen eine neue Stadt. So war der Plan des Berliner Senats zur Internationalen Bauaustellung 1956/57. Er reagierte damit auf die spektakuläre Bebauung der Stalinallee im Ostteil der Stadt. Überflügelte der politische Wille die stadtplanerische Einsicht?
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Stalinallee - Karl-Marx-Allee - Frankfurter Allee. Aufbau contra Wiederaufbau?
-------------------------------------------------------------------------------- Wenige Gegenden Berlins haben ihre Gestalt nach den Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs so radikal verändert wie die Stadtmitte zwischen Ring- und Stadtbahn. Das ehrgeizigste Bauprojekt in Ost-Berlin war die Bebauung der Stalinallee (1949-61) in Friedrichshain, heute Karl-Marx-Allee und Frankfurter Allee. Sie wurde als „erste sozialistische Straße in Deutschland“ gefeiert.
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Das Märkische Viertel. Fortsetzung der Moderne
-------------------------------------------------------------------------------- 17 000 Wohnungen plante der Berliner Senat Anfang der sechziger Jahre, um aus einer halblegalen Laubenkolonie ein Vorzeigeprojekt zu machen. „Wer ein Haus bauen kann, kann auch eine Stadt bauen“, lautete das Motto des Bauleiters Werner Düttmann. Zwischen 1963 und 1974 entstanden auf der Rosenthaler Feldmark auf 280 Hektar Land drei- bis 18-geschossige Wohnhäuser mit dem Märkischen Zentrum als Geschäfts-, Schul- und Kulturzentrum.
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