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Frauenleben in Berlin. Ein Streifzug durch die Mitte
------------------------------------------------------------------------------- In der Mitte Berlins, zwischen Werderschem Markt und Spree, rund um das Berliner Schloß, lebten Bürgerfrauen und Künstlerinnen, Kurfürstinnen und Prinzessinnen: Anna Amalie von Preußen, Henriette Hertz, Rahel Varnhagen und Amalie Beer, die Dichterin Anna Louisa Karsch, die Zirkusdirektorin Paula Busch, die Hofdame Sophie Marie Gräfin Voß und die Hebamme Justine Siegemund.
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Die Stadt ist weiblich?
------------------------------------------------------------------------------- Betrachten wir Städte, Länder, Flüsse, Erdteile: Wo immer sie in der Kunst bildlich dargestellt werden, erscheinen sie als weibliche menschliche Gestalten. Frauen scheinen über Jahrhunderte allgegenwärtig zu sein. Obwohl die lebenden Frauen nach und nach aus dem öffentlichen Leben der Stadt und des Staates verdrängt wurden, waren Frauen in der Kunst allgegenwärtig.
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Fanny Hensel in Berlin
Die Komponistin und Pianistin Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy
------------------------------------------------------------------------------- Fanny Hensel hinterließ mehr als vierhundert Kompositionen, Tagebücher und Briefe stammen von ihrer Hand. Und doch dauerte es viele Jahrzehnte, bis sie entdeckt wurde. Die Komponistin und Pianistin Fanny Hensel ist in den letzten Jahren zu wohlverdientem Nachruhm gekommen. Auch die Stadt Berlin erinnert sich - dank der Initiative vieler Frauen und einiger Männer - zunehmend an sie.
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Fanny und Felix
Die Geschwister Mendelssohn zwischen Anpassung und Emanzipation
------------------------------------------------------------------------------- WissenschaftlerInnen und FreundInnen der Mendelssohns streiten über die Frage, warum Fanny Hensel die Chance auf eine öffentliche Laufbahn als Pianistin verwehrt wurde. War es weibliche Unterwerfung unter väterliche und später brüderliche Herrschaft? War es Einsicht, den gesellschaftlichen Rahmen nicht verlassen zu können? Am Talent und an der schöpferischen Kraft jedenfalls lag es nicht.
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Die Sonne unter den Sternen. Königin Luise zum 200. Todestag
------------------------------------------------------------------------------- Weit entfernt von Hausmachtpolitik und persönlichen Interessen bewegte sich die „Sonne unter den Sternen“ auf dem politischen Parkett: Königin Luise. Luise lebte in ihrer Zeit und nicht in untergehenden Welten, nahm dort Einfluß, wo man Taten vom König erwartete. Luise trat als Patriotin an die Stelle des Königs, nahm den Platz ein, den er nicht ausfüllen konnte.
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