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Der Wedding. Vom Dorf zum Großstadtbezirk
-------------------------------------------------------------------------------- Vom Dorf Wedding, das 1251 erstmals erwähnt wurde, blieb nichts. Es wurde schon im Jahr seiner ersten Erwähnung als wüst bezeichnet. Doch kennt man die Stelle, wo es sich befand: Dort wo Reinickendorfer Straße und Gerichtstraße, alte aus Berlin führende Wege, zusammentreffen, am Nettelbeckplatz. Wer ganz genau hinschaut, entdeckt die letzten Spuren in einem gar nicht wüsten Berliner Stadtteil ...
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Die Panke entlang. Kulturgeschichte in einem Berliner Arbeiterbezirk
-------------------------------------------------------------------------------- Die Panke erzählt von den Mühlen und Kolonistenhäusern, vom Gesundbrunnen und von der Industrialisierung Berlins, von Arbeiterelend und Arbeiterbewegung. An ihren Ufern entstanden nacheinander Gärten, Industriebetriebe, die berüchtigten Mietskasernen und die Berliner ArbeiterInnenbewegung. Ganz frisch ist der "Pankepark" am Nordhafen.
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Afrika im Wedding. Das Afrikanische Viertel
-------------------------------------------------------------------------------- Das Afrikanische Viertel im Wedding ist populär. Die Straßennamen erinnern an die deutsche Kolonialgeschichte und deren Rezeption bis in die Gegenwart, die Wohnbauten an den demokratischen Aufbruch und die fortschrittliche Sozialpolitik der ersten deutschen Republik. Bruno Taut baute mit Paul Mebes und Paul Emmerich die Friedrich-Ebert-Siedlung.
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Weddinger Geschichten rechts und links der Müllerstraße
-------------------------------------------------------------------------------- 1809 nahm die erste Windmühle, eine Holländermühle, den Betrieb an der Chaussee nach Oranienburg auf. Wenige Jahre später war der Wedding der größte Mühlenstandort auf heutigem Berliner Stadtgebiet. Nach Industrialisierung, Proletarisierung und Politisierung wird die Müllerstraße - immer im Umbruck - nun ein aktives Stadtzentrum. Schauen Sie sich das mal an.
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Leben in der Ackerstraße. Von der Mitte in den tiefen Wedding
-------------------------------------------------------------------------------- Armenfriedhof, Galgenplatz, Schwindsuchtbrücke: Kann eine Straße mehr Elend auf sich ziehen als die Ackerstraße? Der düsteren Geschichte zum Trotz gehört die untere Ackerstraße zu den beliebtesten Gegenden Berlins. Die obere muß nach Kahlschlag und Umsiedlung - außerhalb von Wissenschaftsinstituten und Quartiersmanagement - erst noch entdeckt werden.
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Der Gesundbrunnen. Eine Legende wird besichtigt
-------------------------------------------------------------------------------- 1748 wurde die eisenhaltige Quelle an der Panke erstmals erwähnt, die einem ganzen Stadtteil den Namen gab. Der erste Kurort Berlins erhielt den Namen Friedrichs-Gesundbrunnen - nach dem König Friedrich II. An der „Plumpe“ spielte Hertha, im Lichtspieltheater „Lichtburg“ die europäische Filmelite. Die neue Bibliothek am Luisenbad ist eine der schönsten Bibliotheken Berlins.
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Quer durch den Soldiner Kiez
-------------------------------------------------------------------------------- Der Soldiner Kiez machte in den vergangenen Jahren häufig Schlagzeilen als „Problembezirk“. Auf den Höfen, eingebaut in die Straßenfluchten, sind bedeutende Zeugen der Weddinger Industriegeschichte zu finden wie die Villa Römer in der Prinzenallee. Die einstige Hutfabrik Gattel beeindruckt als eines der erfolgreichen Projekte aus der Zeit der Hausbesetzungen.
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Plötzenseee. Vom See zur Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus
-------------------------------------------------------------------------------- Den Soldaten der Militärbadeanstalt Plötzensee erteilte der Schuster Wilhelm Voigt am 16. Oktober 1906 den Befehl, ihn zur Ausführung eines besonderen Dienstbefehls zu begleiten. Gegenüber, am Ufer des Berlin-Spandauer-Schiffahrtskanals, schaukelt Berlins einzige Hausbootkolonie. Von hier ist es nicht weit zur Gedenkstätte Plötzensee am Hüttigpfad.
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Berliner Mauer. Geschichte(n) in der Bernauer Straße
-------------------------------------------------------------------------------- Im Sommer 1961 war die Bernauer Straße noch auf bei beiden Seiten mit Wohnhäusern dicht bebaut. Die südliche Straßenseite wurde am 13. August zur „Mauer“, Haueingänge und Fenster vernagelt. An die zu Tode Gestürzten, die erfolgreich Geflüchteten, die Tunnel zwischen Ost- und West-Berlin erinnern die Gedenkstätte und das Dokumentationszentrum Berliner Mauer.
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