Gerhild Komander - Stadtführungen in Berlin und Potsdam - Vorträge Kunstgespräche

  Stadtführungen in Berlin und Potsdam - Vorträge zur Berliner Geschichte - Kunstgespräche – Gerhild Komander
10.09.2010
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Die Termine der öffentlichen Führungen finden Sie im Kalender.

Kranzler am KurfürstendammNeue NationalgalerieSchultze-Delitzsch-Denkmal LuisenstadtReichstagsgebäudeSpandau - Stadmauer am Behnitz

 

Der Prinz von Theben residiert am Nollendorfplatz
-------------------------------------------------------------------------------- Zwischen der ehrbaren Potsdamer Straße und dem gutbürgerlichen Kurfürstendamm entwickelte sich in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg ein Vorposten der Moderne am Nollendorfplatz. Das 1906 erbaute "Neue Schauspielhaus" zog Künstlerschaft und Publikum an. Else Lasker-Schüler, die mit ihrem Ehemann Herwarth Walden die Zeitschrift "Der Sturm" begründet hatte, war schon eine bekannte expressionistische Lyrikerin, als sie "Dauerpensionärin" im Hotel Koschel in der Motzstraße wurde.

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Königin Luise zu Ehren. Ein Bummel durch die Luisenstadt
--------------------------------------------------------------------------------Denkmal der Königin Luise im TiergartenIm Luisenstädtischen Kanal blühen Blumenbeete, in der Wrangel-straße gibt es immer wieder Aufruhr, das Diakonissenkrankenhaus Bethanien war ein besetztes Gebäude. Undenkbar wären solche „Zustände“ gewesen, als die Luisenstadt unter dem Soldatenkönig entstand. Durch die Teilung Berlins hat die Bausubstanz der einstigen Vorstadt sehr gelitten, um nach der friedlichen Revolution 1990 wie ein Stehaufmännchen von vorn zu beginnen.

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Der Potsdamer Platz
--------------------------------------------------------------------------------Sonycenter Potsdamer Platz„Ich kann den Potsdamer Platz nicht mehr finden“, klagte der alte Mann in „Der Himmel über Berlin“. Was würde er heute sagen? Der Potsdamer Platz war kaum mehr als eine Straßenkreuzung mit einem Bahnhofsvorplatz. In seiner Umgebung etablierten sich Cafés, Restaurants, Hotels, in der Bellevuestraße das vornehme Villenviertel. In die Schule dieser Straße zog später der Volksgerichtshof. 
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Vom Reichstag zum Hauptbahnhof. Von Berlin nach Germania 
--------------------------------------------------------------------------------Reichstagsgebäude - HaupteingangEin Spaziergang vom Reichstagsgebäude, das den Deutschen Bundestag beherbergt, zum neuen Hauptbahnhof kann einem Parkbummel gleichen und ein Weg auf historischen Spuren sein. Regierungsbauten und Grünflächen überdecken historisches Areal. Die nationalsozialistische Megalomanie Germania zerstörte den Stadtraum schon vor dem Zweiten Weltkrieg für „Germania“.

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Bürgerliche Sommerfrische - nobles Diplomatenviertel - nationalsozialistische Stadtplanung: Zur Geschichte des Kulturforums
--------------------------------------------------------------------------------Neue Nationalgalerie in der Potsdamer StraßeIn den Straßen südlich des Tiergartens hatten sich seit Beginn des 19. Jahrhunderts wohlhabende Bürger ihre Sommerhäuser errichtet. Ihnen „folgten“ die Botschaften vieler Länder und machten das Viertel zu einem der elegantesten Stadtteile Berlins. Die monumentalen Baupläne Adolf Hitlers und Albert Speers zerstörten noch vor den Bomben einen großen Teil des alten Glanzes.
 

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Zwischen Heidestraße und Lehrter Straße: Der Geschichtspark Zellengefängnis Moabit 
--------------------------------------------------------------------------------Zellengefängnis MoabitDer Berliner Hauptbahnhof liegt scheinbar im Niemandsland. Auf dem Dreieck zwischen Humboldthafen, Invalidenstraße und Alt-Moabit wurde 1879 ein Messegelände errichtet, der Universum Landesausstellungspark. Hier hatten die Urania-Vortrags-Gesellschaft ihren Sitz und der Hamburger- und Lehrter Güterbahnhof. Seit 2006 besteht das Zellengefängnis Moabit als Geschichtspark.
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Draußen vor der Königstadt. Spaziergang zum Friedrichshain
--------------------------------------------------------------------------------Märchenbrunnen FriedrichshainDie Königstadt lag nordöstlich vom Alexanderplatz zwischen Schönhauser und Lichtenberger Straße. Hier draußen lagen die Friedhöfe der Nikolai- und Marienkirche. Hinter den Friedhöfen führt die Straße Prenzlauer Berg zum Platz am Königstor. Jenseits der einstigen Stadtmauer befindet sich der Volkspark Friedrichshain mit seinem berühmten Märchenbrunnen, der Freilichtbühne und dem Friedhof der Märzgefallenen.
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Menschen und Geschichten am Kurfürstendamm 
--------------------------------------------------------------------------------Café Kranzler weicht Gerry Weber am KurfürstendammDas Romanische Café, das Café des Westens, die Künstlervereinigung Berliner Sezession, Theater und Kabaretts siedelten sich an und wurden Anziehungspunkt für die künstlerische Avantgarde. Thomas Wolfe nannte ihn 1925 „Europas größtes Caféhaus“: Der Kurfürstendamm, der sich über 3,5 Kilometer vom Breitscheidplatz bis zum Wilmersdorfer Rathenauplatz erstreckt, hatte sich zu einem neuen kulturellen Zentrum Berlins entwickelt.
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Die Technische Universität und ihre Bauten. Architektur aus 100 Jahren 
--------------------------------------------------------------------------------Technische Universität BerlinDer Kaiser persönlich wählte den Standort aus. Das Grundstück sei das Beste, was er habe. Richard Lucae entwarf die Pläne, Friedrich Hitzig und Julius Raschdorff übernahmen nacheinander die Bauausführung. An der Hochschule lehrten unter anderen Georg Schlesinger, Gustav Hertz und Konrad Zuse sowie die Architekten Raschdorff, Poelzig, Tessenow, Taut, Scharoun und Eiermann.
 
 

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Weggemacht. Republikflucht in der Schönholzer Heide
--------------------------------------------------------------------------------Im Buergerpark"Gefährliche Provokation an der Staatsgrenze der DDR - Durch Agentenschleuse Eisenbahnverkehr aufs äußerste gefährdet. Ein neues eklatantes Beispiel für die friedensgefährdende Rolle der Westberliner Frontstadt-Politik ist am 1.2.1962 auf einer internationalen Pressekonferenz in Berlin enthüllt worden." Die Pressemitteilung galt einem der ersten Tunnelfluchtversuche nach dem Mauerbau am 13. August 1961.
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Von Hohen Neuendorf nach Frohnau: Osramsiedlung und Invalidensiedlung 
--------------------------------------------------------------------------------Hohen Neuendorf 1934. Die Osramsiedlung entsteht. 1936 erbaut Wilhelm Büning (1881-1958), Architekt der Weißen Stadt, das Rathaus. Die Invalidensiedlung im Norden Frohnaus ist gleichfalls ein Beispiel nationalsozialistischer Architektur. Hier gefiel der „holländische Stil“, in dem das Heeresbauamt die schlichten Wohnhäuser errichtete.
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Rund um den Rüdesheimer Platz. Spaziergang im Rheinischen Viertel
--------------------------------------------------------------------------------Mitten im Rheingauviertel liegt der Rüdesheimer Platz mit dem mächtigen neobarocken Siegfriedbrunnen. Vom Reichsknappschaftshaus, das Max Taut und Franz Hoffmann erbauten, geht es in die Gartenstadt um den Rüdesheimer Platz. An englischen Landhaussiedlungen orientierte man sich. Hinter den Fassaden verbergen sich großräumige Wohnungen für die wohlhabende Bürgerschicht.

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Spandau. Eine andere Berliner Geschichte
--------------------------------------------------------------------------------Spandau - Stadtmauer am BehnitzSpandau kann auf eine fast 13 Jahrhunderte durchgehende nachgewiesene Besiedlung zurückblicken. 1232 verliehen die askanischen Markgrafen der Siedlung neben der Burg das Stadtrecht, also vor Cölln und Berlin. Das vor 1239 gegründete Benediktinnerinnenkloster blieb - auf das heutige Stadtgebiet von Berlin bezogen - das einzige Frauenkloster im Berliner Raum.

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Königin Luise. Stadtführung
01/09/2010

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