Gerhild Komander - Stadtführungen in Berlin und Potsdam - Vorträge Kunstgespräche

  Stadtführungen in Berlin und Potsdam - Vorträge zur Berliner Geschichte - Kunstgespräche – Gerhild Komander
10.09.2010
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                                     Architekten in Berlin

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Brandenburger Dom

Hermann Blankenstein 

Rot und gelb leuchtet der Backstein der Gebäude. Es gibt wohl keinen Stadtteil in Berlin, in dem nicht wenigstens ein Haus nach seinem Entwurf errichtet wurde. In 24 Jahren baute Hermann Wilhelm Albert Blankenstein mehr als 120 Schulen, mehrere Kirchen, Markthallen und Krankenhäuser. 

   
 

 

   
Pfarrhaus Taubenstraße 

Titus de Favre 

Sein Geburtsdatum und -ort sind unbekannt, gestorben ist er 1745. Wo er begraben wurde, weiß niemand mehr. 1737 baut Titus de Favre die Dreifaltigkeitskirche in der Mauerstraße und die dazugehörigen Pfarrhäuser in der Taubenstraße, die als letzte Zeugen der barocken Friedrichstadt unzerstört blieben.

   
 

 

 

 

Sophienkriche 

Philipp Gerlach

Er baute die Sophienkirche, die Parochialkirche, das Große Friedrichswaisenhaus, die Garnison-kirche in Potsdam, die Garnisonkirche in Berlin und endlich die Friedrichstadt mit den berühmten Stadtplätzen: Das Werk des Barockbaumeisters Philipp Gerlach war groß. Es blieb fast nichts davon.

   
   
   
Turm der Sophienkirche 

Johann Friedrich Grael 

Von drei wunderbaren Kirchtürmen, die er in Berlin und Potsdam erbaute, überstand ein einziger die Zeitläufte, der Kirchturm der Berliner Sophienkirche. Seine Türme für die Heiliggeist-kirche, die Petrikirche und die Sophienkirche zählten zu den Meisterleistungen norddeutscher Barockbaukunst.

 
 

 

   
Schloss Charlottenburg 

Martin Grünberg

Er studierte Mathematik und Geometrie in Köngsberg und übernahm 1695 die Leitung der kurfürstlichen Bauten in Berlin, Lietzenburg (Charlottenburg), Oranienburg und Potsdam. Als Wasserbauingenieur leitete er die Arbeiten für den Spreekanal, den Müllroser Kanal und die Schleusen Eisenhammer und Hammersfort. 

 
 

 

 

 

Volksbad Baerwaldstraße Kreuzberg 

Ludwig Hoffmann

Als Stadtbaurat zwischen Hermann Blankenstein und Martin Wagner prägte Hoffmann von 1896 bis 1924 maßgeblich die kommunale Bautätigkeit in Berlin. Rudolf-Virchow-Krankenhaus im Wedding, Märkisches Museum, Märchenbrunnen in Friedrichshain, Stadthaus an der Jüdenstraße, Schulen, Feuerwachen, Turnhallen, Volksbäder. 

   
 

 

 

 

Turm der Marienkirche

Carl Gotthardt Langhans

Sein Stadttor am Pariser Platz ist weltberühmt. Das Brandenburger Tor mit der Quadriga von Johann Gottfried Schadow ist das Symbol der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten nach der friedlichen Revolution im Jahr 1989. Der Marienkirche baute er den schönsten Kirchturm der Hauptstadt.

   
 

 

 

 

Festung Berlin: Bereich der heutigen Museumsinsel 

Johann Gregor Memhardt

Von Linz über Den Haag kommt er nach Brandenburg in die Residenz des Großen Kurfürsten. Er legt die Straße Unter den Linden an, den Lustgarten, baut die Schloßkapelle der Kurfürstin und die Festung um Berlin, Cölln, Neucölln am Wasser, den Friedrichswerder und die Dorotheenstadt.

   
 

 

 

 

Schloss Charlottenburg 

Johann Arnold Nering

Seinen bekanntesten Bau entwarf der Ingenieur und Baumeister Johann Arnold Nering am Ende seines Lebens für die Kurfürstin Sophie Charlotte. Das Lustschloß der späteren ersten Königin erhielt ihr zu Ehren 1705 den Namen Charlottenburg und war zu dieser Zeit längst zu einem Residenzschloß erweitert worden.

   
 

 

 

 

Julius Posener: Heimliche Erinnerungen - Siedler Verlag 

Julius Posener

Als Theoretiker schrieb er Architektur-geschichte. Julius Posener erhielt eine Professur an der HdK Berlin, Lehraufträge an der Technischen Universität Berlin, eine Gast-professur in New York, den Ehrendoktor der Universitäten Marburg, Venedig, Hannover und TU Berlin und war Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

   
 

 

 

 

Berliner Dom 

Julius Carl Raschdorff

Raschdorff war der Dombaumeister der Kaiser. Für den Kronprinzen Friedrich entwarf er die Pläne für den Domneubau. Unter dem letzten deutschen Kaiser wurden die Pläne verwirklicht. In Potsdam-Sanssouci errichtete er das Mausoleum für Kaiser Friedrich III., der 1888 an Kehlkopfkrebs starb.

   
 

 

 

 

Friedrichswerdersche Kirche 

Karl Friedrich Schinkel - Lebenslauf

Schüler David Gillys, Baumeister, Bühnenbildner, Maler, Konstrukteur, Lehrer, Freund von Peter Christian Beuth und Christian Daniel Rauch. Karl Friedrich Schinkels vielseitige Begabung faszinierte Hof, Adel und Bürgertum - und die Architekturforschenden aller Generationen seit Schinkels Tod im Jahre 1841.

   
 

 

 

 

Neue Wache 

Karl Friedrich Schinkel - Werk

Umfang und Vielfalt seines Werkes, sein Wirken auf Schüler und spätere Generationen sind in einer biographischen Skizze nicht zu vermitteln. Schinkel war Maler, Zeichner und Architekt. Er orientierte sich an mittelalterlichen Kunstformen, an den antiken Kunststilen und ersann - seiner Zeit voraus - zeitlose Architektur.

   
   
   
Berliner Schloss - Ansicht von der Langen Brücke 

Andreas Schlüter

Das Schicksal Schlüters ist bemerkenswert.
Er zählt in der europäischen Kunstgeschichte zu den Hauptmeistern barocker Skulptur und Architektur. Doch sein Werk besitzt keinerlei Popularität. Es ist fast vergessen, weil wenig davon blieb. In Berlin wird sein Residenzschloß in Teilen wiedererrichtet.  

   
 

 

 

 

Alter Marstall 

Michel Matthias Smids

Weniger Baumeister und Künstler, vielmehr ein überragender Techniker und Unternehmer auf vielen Gebieten war der im niederländischen Breda geborene Smids. Er war Zimmermann, Schiffsbauer, Wasser- und Schleusenmeister, Baumeister, Unternehmer, tätig in Breda, Berlin, Oranienburg, Potsdam, Zehdenick, Königsberg.

   
 

 

 

 

Nationalgalerie 

Johann Heinrich Strack

Er lernte bei Karl Friedrich Schinkel, baute für August Borsig und entdeckte das Dionysos-theater auf der Akropolis in Athen, das daraufhin wieder aufgebaut wurde. Als Hofarchitekt des Kaiserhauses errichtete er nach Entwurf von Friedrich August Stüler die Nationalgalerie.

   
 

 

 

 

Trierer Straße Wohnblock  

Bruno Taut

Er war der Weltbaumeister. Bruno Taut war der Wegweiser einer neuen Architektur - in Berlin, in Deutschland, in Europa. Sein Engagement für den sozialen Wohnungsbau ist so unvergleichlich wie sein Erfindungsreichtum. Nach den Entwürfen Bruno Tauts entstanden in Berlin zehn- bis zwölftausend Wohnungen.

   
   
   
 

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 - © gerhild komander 12/07 -

 
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