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Der Wedding - die Bildergalerie
Bernauer Straße. Eine deutsch-deutsche Straße
Trümmer Schutt Kunst. Mahnmal für den Wiederaufbau
Die Mauer ist weg. Mauerweg Kieler Straße
Bahnhof Wedding an der Ringbahn
Eine deutsch-deutsche Straße
Der Wunsch, Geschichte abzuräumen, hat hier nicht geklappt. Die Bernauer Straße ist einer der herausragenden Orte Berliner Geschichte. Die Berliner Mauer trennte hier eine Straße, eine Kirchengemeinde, einen Friedhof.
Bis zum Bau der Berliner Mauer war die Bernauer Straße eine intakte Wohn- und Geschäftsstraße. Für den Grenzbau vermauerten die Handwerker Fenster und Türen der Häuser an der südlichen Straßenseite. Später riß man die Häuser ab. Die berühmten Tunnelfluchten versetzten die DDR-Regierung in Panik. Die Versöhnungskirche verstellte den Spähern den Blick. Sie wurde gesprengt.


Trümmer Schutt Kunst
Sichtbares Zeichen der energisch betriebenen Enttrümmerung nach dem Zweiten Weltkrieg ist das Mahnmal für den Wiederaufbau auf dem Max-Josef-Metzger-Platz, der damals noch Courbière-Platz hieß, an der Müllerstraße Ecke Gerichtstraße.
Als zwölf Meter hohe Stele beherrscht es die Freifläche auf dem Platz. Der Bildhauer Gerhard Schultze-Seehof schuf aus Trümmerresten die Bildmosaiken. Seit der Enthüllung am 20. Juni 1954 gemahnt die Stele an Zerstörung und Diktatur ebenso wie an die Kraft der Frauen vor allem und der Männer, die den Wedding vom Schutt befreiten.


Die Mauer ist weg
Berlin von hinten gesehen. Nicht die Chausseestraße entlang fahren, nicht die Heidestraße in Moabit: Dazwischen liegt eine glücklichere Möglichkeit, von Norden nach Süden zu kommen - zumindest für RadfahrerInnen und SpaziergängerInnen.
Eine Straße ist wieder da, freigelegt im Grenzgebiet, Hinterland der Schering-Tennisplätze. Die Bahn-AG und Grün Berlin haben den Berliner Mauerweg an der Kieler Straße wiederherstellen lassen. Die Berliner Platten waren vorhanden. Jetzt gibt es eine Liegewiese am Berlin-Spandauer-Schiffahrtskanal und einen von Wohn(!)-häusern umringten Wachturm. Zurück


Bahnhof Wedding
Alles schon wieder Geschichte: Im Jahre 2001 gab es eine, nein, mehrere Baustellen rund um den Nettelbeckplatz - zwischen Müllerstraße, Reinickendorfer Straße und Lindower Straße.
Die eckigen Metallbuchstaben vom Bahnhofseingang an der Reinickendorfer Straße sind verschwunden. Aber der „Magendoktor“ ist geblieben. Ein kleiner Glaspalast an der Müllerstraße verbindet den Wedding nach Jahrzehnten nun wieder mit der Ringbahn. Von oben, vom Bahnsteig gibt's einen wunderbaren Ausblick zum Schering-Gelände und in die Weddinger Hinterhöfe. Zurück


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- © gerhild komander 1/07 -
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