Gerhild Komander - Stadtführungen in Berlin und Potsdam - Vorträge Kunstgespräche

  Stadtführungen in Berlin und Potsdam - Vorträge zur Berliner Geschichte - Kunstgespräche – Gerhild Komander
Samstag, 4. Februar 2012
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Frauen in Berlin - Frauengeschichte in Berlin
 


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Anna Amalie als Äbtissin von Quedlinburg

Anna Amalie Prinzessin von Preußen

Sie war eine auffallende Schönheit und ihrer Boshaftigkeit wegen gefürchtet. Die wertvolle Musik-Sammlung der passionierten Komponistin mit der Partitur der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach wurde zu einem Ausgangspunkt der beginnenden Bach-Pflege im Zeitalter der Aufklärung.

   
 

 

   
Hannah Arendt: Das private Adressbuch, heruasgegeben von Christine Fischer-Defoy, Koehler und Amelang 

Hannah Arendt *

Hannah Arendt interessiert sich nicht für Politik. Ab 1933 sieht sie sich dazu gezwungen. Die plötzliche Unzuverlässigkeit ihres Heimatlandes und die unerwartete Gefahr als Jüdin geboren zu sein, sind die Bedingungen, unter denen Hannah Arendt erstmals politisch denkt, eine Aufgabe, zu der sie von sich aus nicht neigt.

   
 

 

 

 

Hedwig Dohm, Lesung mit Nikola Müller und Isabel Rohner  

Hedwig Dohm *

Nach vierzehn Jahren Ehe, Hedwig Dohm ist 36 Jahre alt, beginnt sie zu schreiben. Zuerst über die spanische Nationalliteratur (1867), dann Märchen, feministische Aufsatzbände: „Der Jesuitismus im Hausstande“ (1872), „Die wissenschaftliche Emancipation der Frau“  (1874).

   
   
   
Kurfürstin Dorothea, Gedenktafel in der Dorotheenstädtischen Kirche 

Dorothea Kurfürstin von Brandenburg 

Sie gebar dem Gemahl mehr Kinder als die erste Frau, begleitete ihn auf allen seinen Feldzügen, gründete eine Stadt, siedelte Flüchtlinge an, stiftete Kirchen, ein Predigerwitwenhaus, baute Schlösser und pflegte ihren Mann, als er müde und krank die letzten Lebensjahre verbrachte. Es nützte ihr alles nichts.

   
 

 

   
Grabmal Nolte, Invalidenfriedhof 

Elisabeth von Bayern Königin von Preußen

Wie gelangte eine Katholikin auf den preußischen Thron? Die Idee stammte vom bayerischen Kronprinzen Ludwig (I.). Er profilierte sich in jungen Jahren als Gegner Napoleons und deutscher Patriot. Er träumte von einer politischen Verbindung von Nord- und Süddeutschland und einem einigen Deutschland.

   
 

 

 

 

Elisabeth Christine, Bildnis nach Antoine Pesne 

Elisabeth Christine Königin von Preußen   

Elisabeth Christine Herzogin von Braunschweig-Bevern heiratete 1733 den Kronprinzen des preußischen Königreichs, der 1740 als König Friedrich II. den Thron bestieg. Die Königin von Preußen war als Diplomatin, Schriftstellerin, Übersetzerin und Malerin tätig. Aufgewachsen ist sie im herzoglichen Schloß zu Wolfenbüttel.  

   
 

 

 

 

Fanny Hensel, nach einer Zeichnung von Wilhelm Hensel

Fanny Hensel *

Sie war eine Tochter aus gutem Hause. Und doch kam sie als Flüchtling nach Berlin. Am 14. November 1805 wurde sie als Fanny Caecilia Mendelssohn in Hamburg als erstes Kind des Bankiers Abraham Mendelssohn und seiner Ehefrau Lea in der Großen Michaelisstraße geboren.

   
 

 

 

 

Clara Grunwald, Inge Hansen-Schaberg: Clara Grunwald 

Clara Grunwald *

Der Erfolg der pädagogischen Arbeit Clara Grunwalds fällt in die Zeit der ersten deutschen Republik. Die mehrheitlich den sozialistisch-sozialdemokratisch Weltanschauungen zugneigte Bevölkerung der Stadt Berlin zeigt sich offen für verschiedene Ansätze, eine große Reform im Schul- und Bildungswesen in Gang zu setzen.

   
 

 

 

 

Irmgard Keun, List Verlag 

Irmgard Keun *

„Gilgi, eine von uns“ erscheint 1931, wird 30 000 Mal verkauft. Da hat die Autorin wohl „eine Sensation durchgemacht“, wie ihre Romanfigur Doris, „das kunstseidene Mädchen“, sich ausdrückt. Kritiker, Männer und Frauen, über-schlagen sich, die einen vor Begeisterung, die anderen vor Empörung.

   
 

 

 

Hildegard Knef von Christian Schröder, Aufbau Taschenbuchverlag 

Hildegard Knef *

Sie ist noch nicht 14 Jahre alt, als vom deutschen Linienschiff Schleswig-Holstein auf die polnischen Befestigungen „zurück-geschossen“ wird: Am 1. September 1939 beginnt der Zweite Weltkrieg. Mitten im Krieg – 1942 – erhält sie einen Ausbildungsvertrag im Trickfilmatelier der Ufa-Werbefilmabteilung.

    
 

 

 

 

Louise Henriette, Denkmal in Oranienburg 

Louise Henriette von Nassau-Oranien Kurfürstin von Brandenburg

Louise Henriette stammte aus gutem Hause: Am 27. November 1627 wurde sie als Prinzessin von Nassau-Oranien in Den Haag geboren. Ihr verdankt die Stadt Oranienburg im Norden Berlins ihren Namen, ebenso die  Oranienburger Straße in der Mitte der deutschen Hauptstadt.

   
 

 

 

 

Venedig 1981 

Rosa Luxemburg *

Rosa Luxemburg war die führende Theoretikerin des linken Flügels in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Sie wuchs in Zamość auf, im russischen Teil Polens. Hier kam sie am 5. März 1871  zur Welt. Ihre ehrgeizige, spöttische und unkonventionelle Art verärgerten die Häupter der Sozialdemokratie.

   
 

 

 

 

Europa auf dem Stier, Zwei-Euro-Münze Griechenland 

Louise Schröder *

Louise Schroeder ist die zweite Wahl. Am 8. Mai 1947 übernimmt sie die Funktion der amtierenden Oberbürgermeisterin. Sie ist bis heute die einzige Frau, die an der politischen Spitze Berlins stand. Zwei Monate vor ihrem Tod erhält Louise Schroeder als erste Frau die Ehrenbürgerwürde der Stadt Berlin.

   
   
   
Sophie Charlotte am Charlottenburger Tor 

Sophie Charlotte Königin in Preußen 

Was geschieht, wenn eine standesbewußte Mutter ihre Tochter mit einem ebensolchen Mann verheiratet? Die Residenz Berlin erhält eine Akademie der Wissenschaften, aus einem Gutshof wird der Musenhof Charlottenburg, in dem der Philosoph Leibniz ein- und ausgeht.

   
 

 

 

 

Carmen Sylva, Geflüsterte Worte 

Carmen Sylva *

Im Brockhaus ist sie nicht zu finden: Carmen Sylva, die Schriftstellerin. In Berlin gab es eine Straße mit ihrem Namen, die Stadt Neuwied, in deren Nähe ihr Geburtsort Schloss Monrepos liegt, benannte einen Garten nach ihr. Was hatte die Neuwieder Dichterin mit Berlin zu tun?

   
 

 

 

 

Was die Frau von Berlin wissen muss 

Cécile Vogt 

Nach der Begründung der Hirnforschung in Buch durch Oskar und Cécile Vogt und wegweisenden Arbeiten in der Genforschung, der Radiologie und Röntgendiagnostik entwickelte sich Buch vom reinen Heil- und Pflegestandort zum Standort für Forschung und Lehre.

   
 

 

 

 

Berolina auf dem hausvogteiplatz, Axel Anklam 

Claire Waldoff *   

Ein Auftritt im Hosenanzug? Nein, das war vor einhundert Jahren keine angemessene Kleidung für eine Frau, auch nicht auf der Bühne, auch nicht in Berlin. Die kesse Göre auf den Brettern des Kabarett-Theaters Roland von Berlin erhält einen strengen Verweis. Und Lieder von Paul Scheerbart singen darf sie auch nicht.

   
   
   
  Die mit * gekennzeichneten Aufsätze habe ich für meine Online-Zeitung Berliner Lindenblatt. Die Zeitung für Berliner Geschichte geschrieben. Die Links führen also auf die Website Berliner Lindenblatt.
 

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 - © gerhild komander 12/07 -

 

 
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