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Die Altmark von 1300 bis 1600
Eine Kulturlandschaft zwischen Magdeburg, Lübeck und Berlin
Wissenschaftliche Tagung vom 24.-27. September 2008
am Altmärkischen Museum Stendal
Mittwoch, 24.9.2008
13.00 Begrüßung der Gäste durch den Oberbürgermeister der Stadt Stendal
Grußworte
Prof. Dr. Matthias Puhle (Museumsverband Sachsen-Anhalt)
Prof. Dr. Christian Lübke (Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität in Leipzig)
Gabriele Bark/Frank Hoche (Museen des Landkreises Stendal)
Einführung: Dr. Jiří Fajt (Berlin/Leipzig) und Peter Knüvener MA (Berlin), Die Altmark in Spätmittelalter und früher Neuzeit
Moderation: Prof. Dr. Winfried Schich (Berlin)
14.00 Dr. Hartmut Kühne (Berlin), Spätmittelalterliche Pilger und ihre Spuren zwischen Magdeburg und Werben
14.40 Dr. Joachim Stephan (Posen), Der ritterhofgesessene Adel in den Vogteien Tangermünde und Stendal
15.20 Dr. Christian Popp (Göttingen), Kleriker als Stifter – Bemerkungen zum spätmittelalterlichen Pfründenwesen in der Altmark
16.00 Rundgang durch die Stadt, Besichtigung der Marienkirche, Vorstellung des Geläutes mit den Glocken Gerhard van Wous aus Campen
Donnerstag, 25.9.2008
Sektion I: Die „Altmärker“ – kulturtragende Persönlichkeiten und ihr Umfeld
Moderation: N.N.
9.30 Dr. Jiří Fajt (Berlin/Leipzig) und Dr. Michael Lindner (Berlin), Dietrich von Portitz, Stendaler Bürger, kaiserlicher Rat und Magdeburger Erzbischof
10.50-11.10 Kaffeepause
11.10 Dr. Peter Neumeister (Leipzig), Johann von Buch, ein altmärkischer
Rechtsgelehrter im Dienste der Wittelsbacher
11.50 Dr. Christian Gahlbeck (Berlin), Die Arendseer Alma Fraternitas von 1392/94 - ein mittelalterlicher Förderverein für das Benediktinerinnenkloster Arendsee?
12.30 – 14.00 Mittagspause
Moderation: PD Dr. Frank Martin (Potsdam)
14.00 Dr. Eva Fitz (Potsdam), Eine Fensterstiftung von Bischof Stefan Bodeker? Mittelalterliche Glasmalereien des Brandenburger Domes in neuem Licht
14.40 Dr. Monika Böning (Potsdam), Spätgotische Glasmalereien um
1500 in der ehemaligen Zisterzienserinnenkirche Kloster Neuendorf
15.20 Anja Seliger (Berlin), Das Stendaler Chorgestühl und die Werkstatt Hans Ostwalts
16.00-17.00 Kaffeepause und Rundgang in der Sammlung des Altmärkischen Museums (mit Gabriele Bark und Torsten Buchholz)
Sektion II: Die Altmark – eine Kulturlandschaft und ihre Denkmäler
Moderation: Dr. Jiří Fajt (Berlin/Leipzig)
17.00 Dr. Elisabeth Rüber-Schütte (Halle), Anmerkungen zur sakralen Wandmalerei in der Altmark
17.40 Tilo Schöfbeck MA (Schwerin), Havelberger Historismus, oder: Gibt es eine Hochgotik in der märkischen Spätgotik?
18.20 Kathrin Wagner MA (Berlin), Daz himelische ainhurn – Typologische Sinnzeichen am Dambecker Retabel von 1474
19.00 Dipl. Rest. Werner Ziems (Berlin), Anmerkungen zu Skulpturenfassungen des 14. Jh. in der Mark Brandenburg
20. 15 Abendempfang im Stendaler Rathaus
Freitag, 26.9.2008
Sektion III: Austausch und künstlerisches Spannungsfeld der Altmark
Moderation: N.N.
9.00 Dipl. Rest. Ulf Frommhagen (Seethen), Warum stellten die Halberstädter Bischöfe im frühen 14. Jahrhundert Anspruch auf Stadt und Burg Gardelegen?
9.40 Dipl. Kunsthistorikerin Ute Bednarz (Potsdam), Die niederländischen Glasmalereien in der Kirche St. Nikolai in Wilsnack
10.20 Peter Knüvener MA (Berlin), Das Hochaltarretabel der Salzwedeler Marienkirche – Hauptwerk einer Braunschweiger Werkstatt? Zur künstlerischen Situation in der westlichen Altmark um 1500
11.00-11.20 Kaffeepause
11.20 Prof. Dr. Ernst Badstübner (Berlin/Greifswald), Der Hochaltar der Stendaler Marienkirche als Spiegel mitteleuropäischer Kunstströmungen
12.00 Benjamin Sommer MA (München), Zur Lichtregie in den Gemälden des Stendaler Marienaltars und des Leipziger Paulineraltars
12.40-14.00 Mittagspause
Moderation: Prof. Dr. Uwe Albrecht (Kiel)
14.00 Dr. Bettina Seyderhelm (Magdeburg)/Prof. Dr. Erhard Brepohl (Bad Doberan, angefragt), Bronzetaufen in der Altmark
14.40 Prof. Dr. Hartmut Krohm (Berlin): St. Michaelis in Lüneburg als Initialbau der norddeutschen Spätgotik – Traditionsbezug und Innovation innerhalb der Backsteinarchitektur des Herzogtums Lüneburg und der Mark Brandenburg
15.20 Dirk Schumann MA (Berlin), Altmark und Mittelmark – Aspekte des spätgotischen Backsteindekors
16.00 Damian Kaufmann MA (Kiel), Friesisch-groningsche Einflüsse in der mittelelbischen Backsteinarchitektur im mittleren 13. Jh.?
16.40-17.00 Kaffeepause
Sektion IV: Das 16. Jahrhundert – Umbruch oder Kontinuität?
Moderation: Prof. Dr. Winfried Eberhard (Leipzig)
17.00 Dr. Michael Scholz (Genthin), Die altmärkischen Klöster im Jahrhundert der Reformation
17.40 Dr. Ulrich Schöntube (Berlin), Die Passion an altmärkischen Emporen. Bestand – literarische und nichtliterarische Quellen
18.20 Dr. Maria Deiters (Berlin/Leipzig), Umbruch und Kontinuität. Überlegungen zur Ausstattung märkischer Pfarrkirchen in den Jahrzehnten nach der Reformation am Beispiel von Stendal, Berlin und Bernau
19.00 Dr. Mechthild Modersohn (Hamburg), Die Karriere eines Stendaler Altares – oder: Der Weg aus den Niederlanden nach Stendal und Wien
19.40-19.50 Schlusswort (Prof. Dr. Ernst Badstübner (Berlin/Greifswald)
20.15 Konzert in der Marienkirche
Sonnabend, 27.9.2008
Vormittag (9.30): Besichtigung der Stendaler Kirchen Dom, St. Jacobi, St. Petri, St. Annen
Dipl. Rest. Karoline Danz (Halle), Bemerkungen zu konservatorischen Maßnahmen an Kunstwerken in Stendal
Nachmittag (ca. 14.00): Exkursion nach Werben (danach Rückkehr nach Stendal, Ende um 18.00)
Die Tagung wird ausgerichtet vom
Altmärkischen Museum Stendal und dem Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität in Leipzig
mit Unterstützung des Kunsthistorischen Seminars der Humboldt-Universität zu Berlin
Organisation vor Ort: Gabriele Bark
Konzeption und wissenschaftliche Leitung: Dr. Jiří Fajt und Peter Knüvener MA
mit Unterstützung von Dr. Christian Popp
Tagungsort ist das Altmärkische Museum bzw. die Katharinenkirche,
Schadewachten 48, 39576 Stendal
Fax:+49-(0)3931-65 17 09 Telefon:+49-(0)3931-65 17 00
Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Informationen zum Programm demnächst unter: www.uni-leipzig.de/gwzo/ oder www.arthistory.hu-berlin.de
Kontakt:
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oder: Dr. Jiří Fajt GWZO, Luppenstraße 1b
04177 Leipzig
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