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Berliner Geschichte in Worten und vielen Bildern
Berliner Geschichte Die Geschichte Berlins Stadtgeschichte Berlin Geschichte
Berliner Schloß Renaissance in Berlin Das barocke Berlin Das friederizianische Berlin UNESCO Welterbe in Berlin Wohnungsbau der zwanziger Jahre Berliner Bürgerhäuser Andreas Schlüter Philipp Gerlach Schinkels Berlin Der Wedding Der rote Wedding Friedrichswerder
27. April Die Hohenzollern kommen
7. Mai Historismus in Berlin: Zwischen Mittelalter und Moderne
Berlin. Die Geschichte einer Stadt
Die Berliner Geschichte - ein weites Feld. Aus zwei kleinen Kaufmannssiedlungen rechts und links der Spree entstand Berlin, die Residenz- und Hauptstadt der brandenburgischen Kurfürsten, preußischen Könige und Deutschen Kaiser.
Ein Gang durch die Geschichte zeigt, worin sich eine Fürstenstadt wie Berlin von einer Bürgerstadt wie Lübeck unterscheidet. Er zeigt auch, welche Besonderheiten in der Geschichte Berlins im 20. Jahrhundert liegen: Revolution und Arbeiterkämpfe erlebten viele Städte, wenige in dieser Stärke. Teilung und Wiedervereinigung der Stadt sind Erfahrungen, die nur die BürgerInnen dieser Stadt erfuhren. Die Chronik Berlin finden Sie hier ...
Berliner Geschichte im Bild: Der Ausschnitt aus dem Perspektivplan von Bernhard Schultz aus dem Jahr 1688 zeigt oben links die Berliner Nikolaikirche, unten inselartig den Cöllner Marktplatz mit der zerstörten Petrikirche.
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Das Schloß in Berlin. Seine Geschichte, sein Schicksal und die aktuelle Diskussion
500 Jahre lang prägte das Berliner Schloß die städtebauliche Struktur und das künstlerische und geistige Leben der Stadt. Sein Abriß nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war eine politisch motivierte Tat, die keine Rücksicht auf das historische und künstlerische Erbe nahm.
Die Diskussion um den Wiederaufbau zeigt Parallelen. Denn auch Befürworter und Gegner des Wiederaufbaus reden nicht von den architektonischen und kunsthandwerklichen Maßstäben, die das Schloß für ein ganzes Land setzte.
So fällt der Name des Baumeisters Andreas Schlüter ebenso wenig wie die der zahllosen Kollegen, die das Schloß zu einem der bedeutendsten Werke des nordeuropäischen Barocks machten.
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Renaissance in Berlin
Kurfürst Joachim II. führt nicht nur die Reformation in Berlin und Brandenburg ein, sondern holte auch die Kultur der Renaissance in den Norden. Deshalb ist die Berliner Geschichte dieser Zeit eng mit diesem Kurfürsten verbunden.
Als Joachim II. drei Jahre alt ist, 1508, beginnen Raffael und Michelangelo die Ausmalung der Stanzen und der Sixtinischen Kapelle im Vatikan. Elf Jahre später stirbt in Frankreich Leonardo da Vinci. Hundert Jahre zuvor hatte Filippo Brunelleschi mit der Kuppel des Domes von Florenz (1420-1436) und anderen Bauten die Initialzündung für die Baukunst der Renaissance gegeben.
Vier Jahre bevor Lucas Cranach Joachim II. so prächtig porträtiert, erbaut Andrea Palladio die Villa Rotonda bei Vicenza (1551). Zehn Jahre danach stirbt Michelangelo (1564).
Und 1528, als Kurfürstin Elisabeth nach Sachsen flieht, stirbt in der reichsfreien Stadt Nürnberg, aus der die Hohenzollern nach Brandenburg kamen, Albrecht Dürer.
Damit kommen wir Brandenburg und der Berliner Geschichte schon näher.
Diese Annäherung ist verbunden mit dem Namen Cranach.
Für Albrecht von Brandenburg, den Erzbischof, Kurfürsten und Onkel Joachims II. arbeiteten sowohl die Cranachs als auch Albrecht Dürer und Matthias Grünewald.
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Das barocke Berlin
Berlin war spät dran: Erst nach dem Dreißigjährigen Krieg entwickelte sich die Stadt zu einer Residenz barocker Prägung. Das gewaltigste Bauwerk dieser Epoche Berliner Geschichte, die Festungsanlage, entstand unter Friedrich Wilhelm, dem Großen Kurfürsten. Der Kurfürst und seine Gemahlin Louise Henriette von Nassau-Oranien zogen niederländische Künstler und Handwerker in das Land. Willem van Honthorst, Govaert Flinck und Jan Lievens arbeiteten für und in Berlin, brachten niederländische Kultur nach Brandenburg.
Als Juwel der norddeutschen Barockarchitektur ließ Friedrich I. durch Andreas Schlüter und Johann Friedrich Eosander das Berliner Schloß errichten, dessen Umfang sich auf das Doppelte erweiterte. Der Schloßbau setzte mit seiner äußeren Gestalt und der inneren Ausstattung Maßstäbe für die weitere Entwicklung der Künste in Berlin. Unter Friedrich I. begann Johann Arnold Nering mit der Anlage der Friedrichstadt und erbaute für Königin Sophie Charlotte das Schloß Lietzenburg (Charlottenburg).
Friedrich Wilhelm I. erweiterte die Friedrichstadt mit städtebaulich richtungsweisenden Methoden. Leitender Architekt war Philipp Gerlach, der ebenfalls für zahlreiche barocke Kirchenbauten verantwortlich zeichnete. Einflüsse niederländischer und französischer wechselten einander ab, italienische und englische mischten sich darunter. Landesherren und Künstler verwandelten Berlin bis 1740 in eine der schönsten Städte Europas.
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Andreas Schlüter
Der Danziger Künstler Andreas Schlüter ist vor allem als Baumeister des Berliner Schlosses bekannt. Von seiner Ausbildung her jedoch war Schlüter Bildhauer. Als solcher prägte er das barocke Berlin, das durch die Zerstörungen des 19. und 20. Jahrhunderts fast vollständig verloren ging.
Von seinem umfangreichen architektonischen und bildhauerischen Werk blieb fast nichts. Wer die Wirkung seines Werkes, das Zusammenspiel von Architektur und Skulptur erfahren will, muß sich die Filme „Andreas Schlüter“ und „Das Berliner Schloß“ ansehen oder den Hof des Zeughauses, in dem das Deutsche Historische Museum (DHM) seinen Sitz hat, besuchen. Dort sind wenigstens die sogenannten Kriegermasken Schlüters zu sehen.
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Philipp Gerlach. Baumeister der Potsdamer Garnisonkirche
Sein Name fällt selten, der seiner herausragenden Werke oft: Die Friedrichstadt in Berlin, deren Planung und Ausführung in seinen Händen lag, und die Garnisonkirche zu Potsdam, um deren Wiederaufbau lange schon gestritten wird. Das Werk Philipp Gerlachs gehört ebenso der Berliner Geschichte an wie auch der brandenburgischen.
Gerlach sind die Platzanlagen im Westen der alten Stadt zu verdanken: das Rondell, der jetzige Mehringplatz, das Achteck, heute als Leipziger Platz bekannt, und das Viereck oder auch Quarrée, der jetzige Pariser Platz.
Philipp Gerlach war ein preußischer Architekt. Im Auftrag des Königs Friedrich Wilhelm I. baute er im schlichten Stil des niederdeutschen Barock Wohnhäuser, Kirchen und das Kammergericht in der Lindenstraße, heute Sitz des Jüdischen Museums.
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Das friederizianische Berlin
Friedrich II. hatte große Pläne. Das Opernhaus als erster Bau des Forum Fridericianum, das Palais des Prinzen Heinrich, die St. Hedwigs-Kathedrale und die Bibliothek in der Straße Unter den Linden sowie die Turmbauten auf dem Gendarmenmarkt, das sind die sichtbaren Spuren, die der große König in der Residenz hinterließ. Weitgehend verloren ist das umfangreiche Werk des königlichen Architekten Georg Christian Unger. Die zahlreichen Wohnhäuser, die er im Auftrag Friedrichs II. in der Friedrichstadt erbaute, prägten das Berliner Stadtbild für wenige Jahrzehnte.
Nach den Entwürfen Georg Wenceslaus von Knobeldorffs erhielt das friederizianische Berlin ein zweites Schloß, das Juwel der Königinmutter Sophie Dorothea: Schloß Monbijou. Die Kasernen - Friedrich ließ sie als erster Landesher errrichten - prägten das Stadtbild und die Berliner Geschichte.
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Schinkels Berlin
Mit Umfang und Vielfalt des Schinkelschen Werkes, seiner Wirkung auf Schüler und spätere Generationen - bis in die Gegenwart hinein – können sich nur wenige Architekten messen. Die Neue Wache Unter den Linden, Bauakademie und Friedrichswerdersche Kirche am Werderschen Markt, das Alte Museum im Lustgarten, das Schauspielhaus auf dem Gendarmenmarkt, das Mausoleum im Schloßpark Charlottenburg sind die berühmtesten Bauwerke des Architekten.
Karl Friedrich Schinkel orientierte sich an mittelalterlichen Kunstformen, an den antiken Kunststilen und ersann - seiner Zeit voraus - zeitlose Architektur, die auf bewährte Materialien im Sinne einer rationalen Nutzung zurückgriff. Karl Friedrich Schinkel kam 1794 mit 13 Jahren nach Berlin. Wie die Stadt zu dieser Zeit aussah, und wie er sie als preußischer Beamter und Architekt veränderte, ist Gegenstand des Vortrages.
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Berliner Bürgerhäuser
Mietshäuser, in wenigen Jahrzehnten um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entstanden, Wohnsiedlungen der zwanziger Jahre und Bauten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts prägen die Straßenzüge der Millionenstadt Berlin. Sie sind (fast) allgegenwärtig. Wer bürgerliche Wohnhäuser aus früherer Zeit entdecken möchte, die Berliner Bautradition vom Mittelalter bis in die Gegenwart betrachten will, begibt sich mit viel Ausdauer auf Wanderungen quer durch alle Stadtteile Berlins.
Die Vielfalt im Häusermeer Berlin reicht von Fachwerk-Kleinoden der Renaissancebaukunst, die in der Altstadt Spandau zu finden sind, über wenige erhaltene Beispiele barocker Bürgerhäuser, bis hin zu den Wohnsiedlungen der kaiserlichen und der modernen Stadt.
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Friedrichswerder
Zwischen Zeughaus und Spittelmarkt liegt die erste der kurfürstlichen Gründungsstädte, deren Name sich im Bau der Friedrichswerderschen Kirche erhalten hat. Die Kirche kennzeichnet den Mittelpunkt der einstigen Stadt, den Werderschen Markt.
Der Spittelmarkt, der heute ausschließlich als U-Bahnhof wahrgenommen wird, entwickelte sich zu einem lebhaften Stadtquartier mit Markt um die alte Kapelle des St. Gertraudenhospitals. In der Bauakademie Karl Friedrich Schinkels lag der Ursprung zum Konfektionsviertel, das sein Zentrum am Hausvogteiplatz fand.
Schon im 19. Jahrhundert, als sich westlich der Spree Hotels, Banken und Geschäftshäuser im alten Berlin ausbreiteten, zogen die BewohnerInnen aus den Straßenzügen im Stadtinnern fort. Notgedrungen wichen Sie den repräsentativen Großbauten. In den kommenden Jahren wird der Friedrichswerder wieder „bevölkert“ werden.
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UNESCO-Welterbe. Die Architektur der zwanziger Jahre in Berlin
Berlin in den zwanziger Jahren: Hektische Betriebsamkeit, produktive Künstleravantgarde, hungernde und wohnungslose Menschen in der Hauptstadt der ersten deutschen Republik. Etwa dreieinhalb Millionen Menschen bevölkern die Stadt – etwa genauso viele wie heute. Der Mehrheit fehlen Arbeit, ausreichend Lebensmittel und eine gesunde Unterkunft.
Der Wohnungsbau wird zu einem der großen Vorhaben, das auch umgesetzt werden kann. An der Spitze seiner Ingenieure und Baumeister steht Bruno Taut, der innerhalb von sieben Jahren mehr als 10 000 Wohnungen errichtet: die Schillerparksiedlung im Wedding, die Wohnstadt Carl Legien im Prenzlauer Berg und andere mehr. Er wird zum Vorbild für Otto Rudolf Salvisberg, der die legendäre Weiße Stadt erbaut.
Die Wohnbauten der zwanziger Jahre in Berlin haben unter ästhetischen, sozialpolitischen und ökonomischen Aspekten einen außergewöhnlichen Stellenwert in der Berliner, deutschen und europäischen Architekturgeschichte.
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Der Wedding in Worten und Bildern - Dia-Vorträge
Der Wedding ist vieles, nur eines ist er nicht: reich. So paßt er gut zu Berlin, der Stadt, der er seit dem 1. Januar 1861 angehört. Der Wedding bietet einen bemerkenswerten Teil Berliner Geschichte.
Zunächst war der Wedding ein Dorf, das im Jahre 1251 erstmals urkundlich erwähnt wird, und zwar als die Markgrafen von Brandenburg dem Benediktinerinnenkloster zu Spandau „die Mühle im Gebiet des Dorfes, welches Weddinge hieß, am Fluße namens Pankowe erbaut,“ verkauften.
Damals war das Dorf bereits wüst gefallen, aber der Wirtschaftshof Wedding bestand weiterhin und wurde im Jahre 1289 den Bürgern von Berlin zu Lehen gegeben. Von diesem Wirtschaftshof rührt der Ortsname „der Wedding“ her. Er hält sich, allen sprachlichen Normierungsversuchen zum Trotz, hartnäckig.
Die Geschichte des Wedding, seiner Bevölkerung, seiner Bauten und Institutionen erzählt einen wesentlichen Teil Berliner Geschichte.
Geradezu beispielhaft läßt sich hier die Entwicklung der Stadt Berlins seit dem 18. Jahrhundert nachvollziehen. Mit den Gärtner- und Handwerkerkolonien an der Panke bemüht sich Friedrich II., das Bevölkerungswachstum zu forcieren.
Die Königliche Eisengießerei am Ufer der Panke wird zum Ausgangspunkt der Berliner Metall- und Maschinenbauindustrie. Diese ihrerseits strahlt erhebliche Anziehungskraft auf die Elektroindustrie aus: Die Namen Borsig, Schwartzkopff, Arnheim, AEG, Telefunken, Osram und das Chemieunternehmen Schering erwerben Berlin Weltruhm.

Die Stimmen der Weddinger Bevölkerung verhalfen der Arbeiterbewegung und der Revolution von 1918, der großen Arbeiterpartei SPD und der KPD zum Durchbruch. Die Parteien dankten es mit Bruderkampf, aber auch mit erbittertstem Widerstand gegen die nationalsozialistische Herrschaft.
Diesen roten Wedding gibt es nicht mehr.
Ebenso sucht man – bis auf Schering – die großen Firmennamen vergeblich. Der Mauerbau und seine Folgen bedrängten den Bezirk schwer.
Bewahrt hat sich der Wedding einen außerordentlichen Anteil an Garten- und Industriearchitektur sowie herausragender Beispiele des Wohnungsbaus der zwanziger Jahre.
Aus der Vielfalt dieser Geschichte habe ich mehrere Themen ausgewählt, die ich als Dia-Vorträge anbiete:
Ohne Panke kein Wedding
Von den Mühlen, der Industrialisierung und der Arbeiterbewegung
Der Industriestandort Wedding
Der Rote Wedding – eine Spurensuche
Moderne Architektur im Wedding
Wenn Sie eines der Vortragsthemen in eine Sonderveranstaltung einbinden möchten, aus anderem Anlaß einen Vortrag buchen möchten, nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf. Wir vereinbaren dann Thema, Honorar und Termin.
Die ganze Geschichte des Wedding - von A wie Arbeiterbewegung bis Z wie Zeilenbauweise - erzähle ich Ihnen in dem Buch, das im Oktober 2006 erschien.
Aktuelle Vortragstermine finden Sie im Kalender.
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