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Stadtführungen in Berlin Architekturführungen in Berlin Fahrradtour Berlin
Radtouren in Berlin mit dem Fahrrad entdecken Berliner Geschichte
Neue Stadtführungen bis Juni 2010 im Überblick
in Berlin Mitte Wedding Kreuzberg Reinickendorf
Tiergarten Moabit Treptow Hamburg
Kunst in der Stadt - Kulturbummel durch Berlin
Denkmäler im Tiergarten - Königin Luise zum 200. Todestag
Das Sowjetische Ehrenmal in Treptow
Henry Moore, John Foster Dulles und das Haus der Kulturen der Welt
Der Kunstort KW Contemporary
Vier Tage, vier Themen in Vergangenheit und Gegenwart: An vier Nachmittagen bietet dieser Kulturbummel die Gelegenheit, den Stadtraum Berlin zu entdecken, Skulptur und Architektur als Werke eines großartigen Freilichtmuseums zu betrachten.
Wir diskutieren über Denkmäler, Freiplastiken und Gedenkstätten, Bauplastik sowie neue und alte Architektur, suchen neue Kunstorte auf und setzen uns mit der Stadtgestaltung auseinander. Wie wirkt ein Werk als einzelnes Gebilde? In welcher Art bilden Skulpturen und Bauten Stadträume?
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Vom Reichstag zum Hauptbahnhof
Ein Spaziergang vom Reichstagsgebäude, das den Deutschen Bundestag beherbergt, zum neuen Hauptbahnhof kann einem Parkbummel gleichen und ein Weg auf historischen Spuren sein. Die neuen Regierungsbauten und die Grünflächen überdecken historisches Areal. Ein Exerzierplatz, (Schieß-) Pulvermühlen, Schmuckplätze und die Siegessäule, das Palais Raczynski (mit einer der größten Kunstsammlungen Berlins) und das Generalstabsgebäude, der Dienstsitz Moltkes standen hier.
Die nationalsozialistische Megalomanie Germania zerstörte den Stadtraum schon vor dem Zweiten Weltkrieg. Anstelle von Hauptbahnhof und Humboldthafen hätten wir die "Große Halle" Albert Speers gefunden.
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Ab durch die Mitte. Radtour durch den Tiergarten
Lernen Sie die neue und alte Mitte Berlins auf dem Fahrrad kennen. Über den Pariser Platz und den Platz der Republik, vorbei an den Regierungsbauten, geht es in den Großen Tiergarten. Wir fahren an der Kongresshalle vorbei zur Luiseninsel und zum Großen Stern. Über die Lutherbrücke gelangen wir auf den Moabiter Werder mit Bundesschlange und Kanzlerpark.
Von der Hugo-Preuß-Brücke werfen wir einen Blick auf Spreebogenpark und Hauptbahnhof, bevor wir über die Reinhardtstraße in die Friedrich-Wilhelm-Stadt gelangen. Diese Fahrradtour ist der erste Teil eines Rundweges in der Mitte Berlins, der jedes Mal am Bahnhof Friedrichstraße beginnt und endet. Dort ist der Transport des Fahrrads ebenerdig und mit Fahrstuhl möglich.
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Hamburg - das Tor zur Welt
Die Freie und Hansestadt Hamburg ist nicht nur fast so groß wie die Bundeshauptstadt Berlin, sie hat auch fast genauso viele Baustellen. Um die berühmteste Kirche der Stadt, die St. Michaeliskirche - kurz "der Michel" - ist ein neues Wohn- und Arbeitsviertel entstanden.
Im Hamburger Hafen, dem größten deutschen Seehafen, wird immer gebaut. Ob es um den spektakulären Bau der Elbphilharmonie auf dem Kaiserspeicher geht oder die Erweiterung der Speicherstadt zu einem Wohn- und Büroviertel: Die Parallelen sind offensichtlich. Wir begeben uns auf eine Entdeckungsreise zu Fuß durch die Weltstadt und erobern den Hamburger Hafen mit der Maritime Circle Line, die uns zum Auswandererhafen Ballinstadt (und zurück) bringt.
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Ab durch die Mitte 2 - Radtour durch Alt-Berlin
Lernen Sie die neue und alte Mitte Berlins auf dem Fahrrad kennen. Zuerst geht es "die Linden" entlang, dann über die Charlottenstraße zum Gendarmenmarkt. Wir fahren über das Marx-Engels-Forum zur Ruine der Franziskanerklosterkirche, weiter in die Stralauer Vorstadt und statten dem Engelbecken einen Besuch ab.
Über die Schützenstraße, wo sich das alte Mosse-Haus von Erich Mendelsohn versteckt, und die Mauerstraße kehren wir zurück in die Friedrichstraße. Diese Fahrradtour ist der zweite Teil eines Rundweges in der Mitte Berlins.
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Rund um den Rüdesheimer Platz. Spaziergang im Rheingauviertel
Das Rheingauviertel in Wilmersdorf erstreckt sich zwischen den U-Bahnhöfen Breitenbachplatz und Heidelberger Platz. Mittendrin liegt der Rüdesheimer Platz mit dem mächtigen neobarocken Siegfriedbrunnen. Architektonisch hat das Viertel einiges zu bieten.
Vom früheren Reichsknappschaftshaus, das Max Taut und Franz Hoffmann erbauten, geht es in die Gartenstadt um den Rüdesheimer Platz, die Paul Jatzow und andere Architekten in den Jahren von 1920 bis 1914 errichteten. An englischen Landhaussiedlungen orientierte man sich, wenn auch eine geschlossene Bebauung vorherrscht. Hinter den Fassaden verbergen sich großräumige Wohnungen.
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Der Gendarmenmarkt. Kunst und Architektur in der Mitte Berlins - mit Turmbesteigung Französischer Dom
Zwei „Dome“ und ein Schauspielhaus prägen die Gestalt des Platzes, der als einer der schönsten Berlins, manchen Menschen gar als einer der schönsten Europas gilt. Seine Anfänge, eingezwängt in die Bastionen der Festungsanlage, waren bescheiden, sein Aufstieg rasant. Reformierte Kirchen für die Glaubensflüchtlinge aus Frankreich und aus der Schweiz machten am Ende des 17. Jahrhunderts den Anfang. Pferdeställe der Gens d'Armes, der Leibgarde des Königs nach französischem Vorbild, gaben ihm den - stets inoffziellen - Namen. Sie wurden unter König Friedrich Wilhelm I. rund um die Kirchen errichtet.
Erst Friedrich II. sorgte dafür, daß der Platz wesentlich sein Aussehen änderte. Die großen Turmbauten wurden den kleinen Kirchen angefügt, ein Schauspielhaus in ihre Mitte gestellt. Aus ihm entwickelte sich eine der wichtigsten deutschsprachigen Theaterstätten. Die Architekturbetrachtung ist Schwerpunkt der Führung.
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Königin Luise zu Ehren: Bummel durch die Luisenstadt
Im Luisenstädtischen Kanal, den Peter Joseph Lenné anlegte, blühen Blumenbeete, in der Wrangelstraße gibt es immer wieder Aufruhr, das Diakonissenkrankenhaus Bethanien ist ein besetztes Gebäude. Undenkbar wären solche „Zustände“ gewesen, als die Luisenstadt unter dem Namen Köpenicker Vorstadt auf Anordnung des Soldatenkönigs - Friedrich Wilhelm I. - mit der neuen Stadtmauer (Akzisemauer) entstand.
1920 wurde die Luisenstadt unter den bezirken Mitte und Kreuzberg aufgeteilt. Durch die Teilung Berlins hat die Bausubstanz der einstigen Vorstadt sehr gelitten, um nach der friedlichen Revolution 1990 wie ein Stehaufmännchen von vorn zu beginnen.
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Durch die Spandauer Vorstadt. Alt-Berlin und neues Leben
Wer sie vor zehn Jahren zuletzt sah, wird sie kaum wieder erkennen: Die Spandauer Vorstadt scheint jährlich ihr Gesicht zu wechseln - und das auf historischem Boden. Aus dem Vorwerk, das einst Kurfürstin Louise Henriette bewirtschaftete, und dem königlichen Lustschloß Monbijou wurde der Monbijou-Park. Der erste Friedhof der Berliner jüdischen Gemeinde (1672) zog Einrichtungen der Wohlfahrtspflege nach sich.
Anfang des 18. Jahrhunderts war die Bevölkerung bereits so zahlreich, dass 1712 der Grundstein für die Sophienkirche gelegt wurde. Ihr Turm ist der einzige von ehemals acht barocken Kirchtürmen. Die Sommergärten der Berliner Bürger und die Vergnügungslokale, die seit dem 18. Jahrhundert an der Oranienburger Straße entstanden, finden einen Nachhall in den Gaststätten unserer Gegenwart.
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