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Neue Stadtführungen 2012 im Überblick
- erstes Halbjahr -
in Berlin Mitte Wedding Schöneberg
Charlottenburg Kreuzberg
Cottbus
Die Stadt ist weiblich. Auf den Spuren "weiblicher" Kunstwerke zwischen Marienkirche, Dom und Hedwigskathedrale
Was bedeuten die vielen weiblichen Skulpturen in der Mitte Berlins? Lassen Sie sich ein auf einen spannenden Stadtspaziergang zwischen Marienkirche, Dom und Hedwigskathedrale und entdecken Sie Skulpturen im Stadtbild, die Sie bisher kaum beachtet haben.
Obwohl die "lebenden" Frauen im 19 Jahrhundert nach und nach aus dem öffentlichen Leben der Stadt und des Staates verdrängt wurden, waren Frauen in der Kunst allgegenwärtig. Warum? Sie begegneten als Motiv der Kunst in der Funktion von Sinnbildern, nicht als Individuen. Frauengestalten symbolisieren Göttinnen, Tugenden und Laster, Eigenschaften der Menschen, Ereignisse, Berufe und Künste.
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Architekturführung. Das Schöneberger Rathaus
Vor einhundert Jahren wuchs an der Martin-Luther-Straße ein mächtiger Bau in die Höhe, das Schöneberger Rathaus. Der Entwurf der Architekten Peter Jürgensen und und Jürgen Bachmann überzeugte die Jury der Stadt Schöneberg. Ein monumentaler Bau war gefragt. Das junge städtische Selbstbewußtsein mußte architektonisch repräsentiert werden.
Jürgensen und Bachmann präsentierten eine großzügige Anlage, die sich der älteren Straßenführung anpaßt und mit ihrem signifikanten Uhrenturm dauerhaft alle Gebäude in der Nachbarschaft überragt. Wie das ältere Charlottenburger Rathaus setzt sich der Schöneberger Bau vom Berliner Rathaus stilistisch deutlich ab. In die Strenge der Architektur mischen sich Elemente des Jugendstils, sie triumphieren im Innern über den immer noch herrschenden Historismus.
Ab 1949 schrieb das Rathaus Berliner Geschichte - und damit Weltgeschichte. Freiheitsglocke, Besuch John F. Kennedys und Anti-Schah-Demonstranten: Die Geschichte des Ortes ist vom Bau nicht zu trennen und deshalb natürlich ebenso Thema der Stadtführung.
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Das Rathaus Charlottenburg. Architekturführung um und in das Haus Architekturführung um und in das Haus
Das angesehene Architekturbüro Reinhardt & Süßenguth erfüllte der Stadt Charlottenburg den Traum eines repräsentativen Rathauses so nachhaltig, dass das mächtige Gebäude auch die schweren Kriegsschäden überstand und nicht abgerissen wurde.
Der Stolz der Charlottenburger Bürgerschaft bezog sich auf Größe und Baustil, Modernität und Turmhöhe. Trotzig ließ die einst reichste Stadt des preußischen Staates den Rathausturm mit 88 Metern deutlich höher als den des königlichen Schlosses errichten. Zur 200-Jahrfeier der Stadt feierte die Bevölkerung ausgelassen ihr Jugendstil-Rathaus.
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Frauengeschichten in Schöneberg. Von Inken Baller bis Hedwig Dohm
Die Frauengeschichten, die Sie zwischen Winterfeldtplatz und Landwehrkanal erfahren könnten, passen nicht in eine Stadtführung. Machen wir einen Anfang. Die Sporthalle am Winterfeltdplatz, die an die Weltklasse-Leichtathletin Lili Henoch erinnert, baute Inken Baller mit Hinrich Baller.
Vorbei am Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin und dem Pallasseum anstelle des Berliner Sportpalasts erreichen wir die Potsdamer Straße. Deren Frauengeschichte beginnt mit Lina Morgenstern und endet keineswegs mit Barbara John. Dazwischen "liegen" die Kämpfe um Frauenwahlrecht und Lehrerinnenausbildung, Kindergarten und Kita.
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300 Jahre Friedrich II.
Lessing, Mendelssohn und Nicolai: Berlin und die Berliner Aufklärung
Berlin wurde in der Regierungszeit Friedrichs II. zu einer Hochburg der europäischen Aufklärung. Daß die Stadt d a s Zentrum der deutschen und deutschsprachigen Aufklärung wurde, verdankte es der Freundschaft und engagierten Tätigkeit der drei Freunde Gotthold Ephraim Lessing, Moses Mendelssohn und Friedrich Nicolai.
Im Dreieck zwischen Alexanderplatz, Brüderstraße und Burgstraße lag das bürgerliche geistige Zentrum Berlins. In der Spandauer Straße trafen sich die Freunde im Hause Mendelssohns, an der Stechbahn in der Nicolaischen Buchhandlung, später in der Brüderstraße, wo auch das legendäre Nicolaihaus steht.
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Berliner Architekturtage: Klassizismus
Karl Friedrich Schinkel und all die anderen
Ohne Schinkel geht es nicht. Und am Brandenburger Tor kommen Sie auch nicht vorbei, wenn Sie die Architektur um 1800 betrachten wollen. Das Belvedere im Schloßpark Charlottenburg wird als erster klassizistischer Bau in Berlin bezeichnet. Es steht ebenso auf dem Programm wie das Mausoleum im Schloßpark und das Forum Fridericianum Unter den Linden. Altes Museum und Schauspielhaus, pardon, Konzerthaus dürfen auch nicht fehlen.
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300 Jahre Friedrich II.
Der Gendarmenmarkt. Kunst und Geschichte in der Mitte Berlins
Zwei „Dome“ und ein Schauspielhaus prägen die Gestalt des Platzes, der als einer der schönsten Berlins, manchen Menschen gar als einer der schönsten Europas gilt. Seine Anfänge, eingezwängt in die Bastionen der Festungsanlage, waren bescheiden, sein Aufstieg rasant.Kirchen für die Glaubensflüchtlinge aus Frankreich und aus der Schweiz, Kirchen für die Reformierten oder Calvinisten, machten am Ende des 17. Jahrhunderts den Anfang. Pferdeställe der Gens d'Armes, der Leibgarde des Königs nach französischem Vorbild, gaben ihm den - stets inoffziellen - Namen. Sie wurden unter König Friedrich Wilhelm I. rund um die Kirchen errichtet.
Erst Friedrich II. sorgte dafür, daß der Platz wesentlich sein Aussehen änderte. Die großen Turmbauten wurden den kleinen Kirchen angefügt, ein französisches Komödienhaus in ihre Mitte gestellt. Die Komödie ersetzte Ende des Jahrhunderts das neue Schauspielhaus von Langhans. Aus ihm entwickelte sich eine der wichtigsten deutschsprachigen Theaterstätten.
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Der Wedding. Vom Dorf zum Großstadtbezirk
Vom Dorf Wedding, das 1251 erstmals erwähnt wurde, blieb nichts. Es wurde schon im Jahr seiner ersten Erwähnung als wüst bezeichnet. Doch kennt man die Stelle, wo es sich befand: Dort wo Reinickendorfer Straße und Gerichtstraße, alte aus Berlin führende Wege, zusammentreffen, am Nettelbeckplatz.
Die städtebaulichen Veränderungen rund um dieses Herz des Wedding veranschaulichen beispielhaft die Entwicklung, das Zusammenwachsen der Stadt Berlin und ihrer Stadtteile. Für die moderne Stadt steht unter anderem der erste Friedhof für Feuerbestattung mit seinen teilweise erhaltenen Columbarien am Gerichtsplatz, für die jüngste Entwicklung die Neugestaltung des Platzes einschließlich des S-Bahnhofs.
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Cottbus. Stadt in der Niederlausitz
Dem Kastellan Heinrich, der die Cottbuser Burg an der Spreeufer bewachte, ist die erste urkundliche Erwähnung der Stadt in der Niederlausitz zu verdanken. Am 30. November 1156 bezeugte er, dass Markgraf Konrad von Meißen fortan als Mönch leben wollte. Cottbus entwickelte sich auch ohne den Markgrafen durch Tuchhandel zu einer ansehnlichen Handelsstadt. Den planmäßigen Grundriss des 13. Jahrhunderts hat sie bis heute bewahrt.
Die Stadt lag sehr günstig an der Salzstraße von Halle nach Schlesien. So leisteten sich die Bürger eine stattliche Kirche, die Stadtpfarrkirche St. Nikolai, Oberkirche genannt. Ihre Sterngewölbe lohnen allein schon den Besuch. Den Blick vom 55 Meter hohen Turm sollten Sie sich nicht entgehen lassen.
Nach einem Stadtrundgang steht das Staatstheater Cottbus auf dem Programm. Eine Führung macht Sie mit dem beeindruckenden Jugendstiltheater bekannt. Mit dem Bau des Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (IKMZ) dokumentiert die Stadt eindrucksvoll den Wandel von der Bergbaustadt zum Dienstleistungszentrum der Gegenwart.
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Berliner Architekturtage: Historismus in Berlin (I)
Von Schinkel zu Blankenstein
Dieser Stil läßt sich nicht so einfach in die Tasche stecken. Schwergewichte wie das Berliner ("Rote") Rathaus und der Martin-Gropius-Bau zählen dazu. Die filigran dekorierten Backsteinkörper der frühen Schinkelschule ebenso.
Also warum nicht gleich mit dem Meister anfangen? Sie beginnen diesen Berliner Architekturtag mit der Friedrichswerderschen Kirche in der Mitte Berlins und beschließen ihn mit der Matthäuskirche an der Potsdamer Straße.
Als Stilelemente stehen dem Historismus nicht mehr bloß die klassischen antiken Stile, sondern alle Stile vergangener Zeiten zur Wahl. Die Berliner Schinkelschule allerdings folgt am liebsten dem Rundbogenstil. Zu den traditionellen Bauaufgaben wie Kirche, Schloß, Stadttor treten neue. In Berlin sind es in den folgenden Jahrzehnten in erster Linie Schule, Krankenhaus und Postgebäude.
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Berlin Alexanderplatz, eine Entdeckungsreise
Vielleicht ist er ein bisschen berühmter als der Gendarmenmarkt, vielleicht nicht ganz so schön: eine der interessantesten Stadtführungen bietet der Alexanderplatz im Herzen der Stadt Berlin auf jeden Fall. Er war zuerst bloß ein Viehmarkt, dann ein Vorplatz am Königstor.
Bald vergrößerte er sich so, daß viele Menschen den Überblick verloren: Wo liegt eigentlich genau der Alexanderplatz? Zwischen den Geschäftsbauten von Peter Behrens oder am Haus des Lehrers? Wo standen die Königskolonnaden und das Arbeitshaus, die Berolina und das Kaufhaus Wertheim?
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Karl Friedrich Schinkel, Bert Brecht, Heiner Müller ...250 Jahre Dorotheenstädtischer Friedhof
Er liegt an der Chausseestraße in Mitte, nördlich vom Oranienburger Tor, an der alten Ausfallstraße hinter einer Mauer auf einer kleinen, unregelmäßigen Fläche - der Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinde. Dorotheenstädtischer Friedhof wird er kurz gefasst genannt. 1762 verlegten die Gemeinden ihren Friedhof vor das Oranienburger Tor, weil der König es so wünschte.
Berühmte Namen finden sich hier und außergewöhnliche Grabdenkmale. Eine Stele erinnert an den Baumeister Schinkel, ein Baldachin an den Unternehmer August Borsig. Das rostiges Vierkantmal auf dem Grab Heiner Müllers wird leicht übersehen. Wie angesehen der Friedhof ist, zeigen die Bestattungen der letzten Jahre: Bernhard Minetti, Johannes Rau, Frank Beyer, Jenny Gröllmann fanden hier ihre letzte Ruhestätte.
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Friedrich II. und seine Residenzhauptstadt Berlin. Zum 300. Geburtstag des Königs
Pünktlich zum Regierungsantritt des jungen Königs erschien in Augsburg ein Prospekt der Haupt- und Residenzstadt Berlin, der die bedeutendsten Bauten der Stadt zeigt. Es sind vor allem Kirchen, die der Künstler für bedeutend hält. Es scheint, als habe Friedrich die Baupläne für eine Neugestaltung der Stadt bereits in der Schublade gehabt, als er seinem Vater im Mai 1740 auf den Thron folgte.
Friedrich hatte mit dem Kavalierarchitekten Georg Wenceslaus von Knobelsdorff den als "Forum Fridericianum" bekannten Idealentwurf entwickelt. Schauen Sie sich an, was daraus geworden ist und entdecken Sie die Stätten friederizianischen Wirkens.
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BND und Borsig - Stadtteil im Wandel
Draußen vor dem Oranienburger Tor schrieben Berliner Maschinenbaufirmen Industriegeschichte. Am 22. Juli 1837 gründete August Borsig seine Firma und bedrängte mit den Bauten an Tor- und Chausseestraße seinen Lehrherren Egells. Die Firma Borsig legte einen der Grundsteine für den Aufstieg Berlins. Aus der Chausseestraße ist sie schon lange fort.
600 Meter weiter nördlich baut der Bundesnachrichtendienst der Bundesrepublik Deutschland sein neues Domizil nach dem Masterplan des Architekturbüros Kleihues + Kleihues. 2010 war Richtfest. In seinem Rücken gedeiht der Pankepark, eine Grünanlage an der Südpanke. Mindestens 175 Jahre Berliner Stadtgeschichte liegen hier "auf der Straße".
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Und außerdem gibt es noch...
Leben im Wrangelkiez. Kreuzberg zwischen Görlitzer Park und Oberbaumbrücke
Ausgerechnet Generalfeldmarschall Friedrich von Wrangel, der 1848 das Kriegsrecht über Berlin verhängte, gab dem selbstbewußt-schwierigen Kiez zwischen Görlitzer Park und Oberbaumbrücke den Namen. Abgelegen seit dem Mauerbau wurde der Wrangelkiez in der Sanierungswut der siebziger Jahren vergessen.
Jetzt wehrt sich ein Teil der Bevölkerung gegen "Gentrifizierung" und "feindliche Übernahmen". Wo heute etwa 1250 Menschen leben, fanden im 19. Jahrhundert Unternehmen wie das Kupfer- und Messing-Walzwerk Heckmann und die Maschinenbauanstalt Beermann ausgedehnte Flächen. Wir laufen durch den Görlitzer Park, die Tabor- und Wrangelstraße, am Schleusenufer und beschließen den Spaziergang auf der Oberbaumbrücke.
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Das Märkische Museum, die märkische Baukunst und der Köllnische Park
Vor 110 Jahren begann Stadtbaurat Ludwig Hoffmann den Bau des Märkischen Museums auf dem Gelände der einstigen Wallanlagen, die die kurfürstlich-königlichen Residenzstädte bis in die vierziger Jahre des 18. Jahrhunderts umgeben hatten. Das Haus wurde als Märkisches Provinzialmuseum erbaut.
Hoffmann schuf ein malerisch-romantisches Ensemble aus Architekturzitaten der märkischen Backsteingotik und Renaissance. Im Inneren richtete der Stadtbaurat Räume ein, die den Kunstsammlungen aus der märkischen Provinz entsprachen. Mit Bauten wie dem Märkischen Museum prägte Hoffmann von 1896 bis 1924 maßgeblich die kommunale Bautätigkeit in Berlin.
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Frauen in der Mitte Berlins
Da eine weibliche Geschichte Berlins noch nicht existiert, gibt es Hunderte von Entdeckungen auf diesem Gebiet zu machen.
Wer verlieh Berlin - und anderen Städten - in den zwanziger Jahren des 13. Jahrhunderts (oder etwas später) das Stadtrecht? Waren es die unmündigen Söhne des Markgrafen Albrecht II. oder war Markgräfin Mechthild, Regentin und Mit-Erzieherin der Söhne, daran beteiligt?
Ihre Nachfolgerinnen beteiligten sich in allen Epochen an Regierung und Wohlfahrt der Stadt und des Landes. Bürgerinnen hinterließen ihre Spuren durch Stiftungen, Grabdenkmäler und Nachkommen. Ihre Heiraten retteten Firmen vor dem Konkurs - wie das Beispiel der jungen Henriette Keibel, verheiratete Knoblauch zeigt. Im 17. Jahrhundert entwickelte sich Alt-Berlin zu einem wichtigen Lebensort der jüdischen Bevölkerung. Rahel Varnhagen wuchs nicht weit vom Haus der Knoblauchs auf und Amalie Beer führte Salon und Synagoge in der Neuen Friedrichstraße.
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Leben in der Ackerstraße
Von der Mitte in den tiefen Wedding
Die Ackerstraße beginnt am Koppenplatz, Mitte, und endet an der Schwindsuchtbrücke, Wedding. Wer sie entlang spaziert, überwindet – gedanklich – zwei Mauern: zuerst die Stadtmauer von 1737, dann die Berliner Mauer von 1961, die zugleich Bezirksgrenze zwischen Mitte und dem Wedding war.
Zwischen Ackerstraße und Gartenstraße legte Friedrich II. Mitte des 18. Jahrhunderts Kolonien für Gärtner- und Handwerkerfamilien an. Unterstützt durch den Bau des Stettiner Bahnhofs (Nordbahnhof) etablierte sich im „tiefen Wedding“ die Metall- und Maschinenbauindustrie, mit der AEG auch die Elektroindustrie. Hier baute Hans Fallada seine Bühne auf für den Roman „Ein Mann will nach oben“.
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Die Hohenzollern kommen
Topographisch-literarische Stadtführung
Als Lohn für die Unterstützung bei der Königswahl ernennt König Sigismund seinen treuen Vasallen Friedrich von Hohenzollern, Burggraf von Nürnberg, zum Hauptmann der Mark Brandenburg.
Seit 1409 steht Burggraf Friedrich in Diensten Sigismunds von Ungarn (später römischer König und Kaiser). Die Huld des Königs bringt dem Grafen nicht nur einen Titel, sondern vor allem viel Arbeit. Den frondierenden Adel soll er unterwerfen und die Mark Brandenburg dem Lehnsherrn zurückgewinnen.
Tatsächlich beginnt am 8. Juli 1411 die fünfhundertjährige Herrschaft der Hohenzollern in Berlin und Brandenburg. Die Stadtführung sucht die Spuren der Hohenzollern in der Stadt und mildert die Lücken durch Texte aus fünf Jahrhunderten.
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Neue Stadtführungen 2012 im Überblick
- zweites Halbjahr -
in Berlin Mitte Wedding Kreuzberg Reinickendorf
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