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Brandenburg
Vorträge über Geschichte und Kunst der Mark
Die aktuellen Vorträge finden Sie im Kalender
25. Februar: Geschwisterliebe. Friedrich II. und Wilhelmine
17. April: Die Hohenzollern kommen
Brandenburgische Landschaften Brandenburgische Landesgeschichte Landeskunde Kunstgeschichte in Brandenburg Architekturgeschichte in Brandenburg Potsdam Brandenburg-Preußen Friedrich der Große Potsdam Havel Schlösser und Gärten Sansssouci Havel Rheinsberg
Brandenburgische Landschaften
Potsdam und Sanssouci
Schlösser in Brandenburg
Die Hohenzollern
Friedrich II. der Große
Brandenburgische Landeskunde
Brandenburgische Landschaften
Wege am Fluß. An der Havel von Berlin nach Brandenburg
Es ist ein beeindruckendes Erlebnis, dem Verlauf der Havel und ihren zahlreichen seenartig erweiterten Buchten auf dem Fahrrad zu folgen: viel flexibler, als man mit dem Auto sein könnte, und etwas schneller als zu Fuß, ist radelnd eine reizvolle Landschaft zu entdecken.
Die historischen Orte – Städte wie Spandau und Werder, Dörfer wie Kladow, Nattwerder, Gutenpaaren – und ihre Bauwerke erzählen aus allen Epochen der brandenburgischen Geschichte: von den Menschen – den ersten deutschen Siedlern in der Mark und den Zuwanderern und Emigranten späterer Jahrhunderte - ebenso wie von den vielfältigen Ereignissen und wirtschaftlichen Wandlungen, die das Land erfuhr. -
Die Bilder zum Vortrag entstanden auf mehreren Tagesetappen einer Radwanderung im Frühjahr und Sommer 2004.
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Potsdam und Sanssouci
Potsdam. Residenz zwischen Sparta und Athen
Kaiserin Adelheid verhalf Potsdam zur urkundlichen Ersterwähnung im Jahr 993. Fast sechshundert Jahre führte die Stadt dann ein beschauliches Leben. Bis Kurfürstin Katharina aus der Burg ein Schloß machte, und schließlich der Große Kurfürst Potsdam zur zweiten Residenz – neben Berlin – der Hohenzollern-Dynastie erhob.
In vierhundert Jahren entwickelte sich die Stadt mit ihren Schlössern und Gärten zu einer der schönsten Residenzen Europas. Die ersten entscheidenden städtebaulichen Impulse gab ihr König Friedrich Wilhelm I., der Soldatenkönig. Seine umfassenden Stadterweiterungen dehnten die Stadt, die zuvor aus kaum mehr als dem barocken Schloß und einigen umliegenden Häusern, bestand nach Westen und Norden aus.
Die Neuanlage des Stadtkanals und der umliegenden Straßenzüge gehen ebenso auf ihn zurück wie das Holländische Viertel.
Potsdam und Sanssouci
Brandenburgische Kurfürsten, preußische Könige und Deutsche Kaiser bauten und lebten in Potsdam, das sich seit dem 17. Jahrhundert als zweite Residenz neben Berlin etablierte. Die berühmtesten Bauten in der Stadt, das Stadtschloß, die Garnisonkirche und die Heiliggeistkirche, wurden durch Krieg und Abriß zerstört.
Erhalten blieben in weiten Teilen die Stadtstruktur, das Holländische Viertel, die barocken und klassizistischen Wohnbauten und der Garten von Sanssouci mit dem Weinbergschloß Friedrichs II., in dem noch Königin Luise gern den Sommer verbachte.
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Schlösser in Brandenburg
Schlösser für ein Königreich
Von Königsberg bis Kleve erstreckte sich das Reich der ersten Königs in Preußen. Am 18. Januar 1701 krönte sich Kurfürst Friedrich III. zum ersten König in Preußen und nannte sich fortan Friedrich I.
Um die neue Würde seines Hauses ihrer Bedeutung entsprechend zu repräsentieren, ließ Friedrich I. von Andreas Schlüter das Berliner Schloß erbauen und pflegte und modernisierte den Schlösserkranz um die Haupt- und Residenzstädte Berlin und Potsdam.
Dazu zählten Schloß Köpenick, in dem Friedrich I. mit seiner Frau Elisabeth Henriette glückliche Jahre verbrachte, das Schloß seiner Mutter in Oranienburg, das Jagdschloß Grunewald, Schloß Friedrichsfelde und andere Bauten, die nicht mehr existieren.
Königliche Schlösser in Brandenburg. Dekor und Mobiliar
Eine Vortragsreihe
Die sechsteilige Vortragsreihe befaßt sich mit der Architektur und Ausstattung der friederizianischen Schlösser in Rheinsberg, Potsdam und Berlin. Hinter den Titeln Schlösser, Räume, Möbel, Keramik, Künstler und Chinamode verbirgt sich eine Analyse des Kunstverständnisses Friedrichs II.
Als Kronprinz in jugendlichem Alter hatte sich Friedrich vielen neuen Ideen in den bildenden Künsten und der Architektur gegenüber aufgeschlossen gezeigt. Als König blieb er weitgehend dem Rokoko verhaftet, das ihn an die Rheinsberger Zeit als die glücklichste Zeit seines Lebens erinnerte.
So werden der Garten von Sanssouci und seine Bauten wesentlich durch das friederizianische Rokoko gesprägt. Weinbergschloß, Bildergalerie, Neue Kammern und Chinesisches Haus gehören dem Rokoko an. Mit dem Bau des Neuen Palais', dem Belvedere und dem Drachenhaus öffnete sich Friedrich II. auch den neuen aus England kommenden Stilen.
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Die Hohenzollern. Geschichte und Kunst einer Dynastie
Eine Vortragsreihe in sechs Teilen
Fürsten sind zwiespältige Gestalten.
Sie müssen regieren, sprich: Krieg führen. Sie müssen heiraten, um das Erbe - und damit die Macht ihres Hauses - zu bewahren. Unter günstigen Umständen dürfen sie Kultur pflegen und schaffen. Das umfassende kulturelle Engagement der Hohenzollern, insbesondere für die Künste, ist weitgehend unbekannt.
Das liegt einerseits daran, daß die Geschichte der Hohenzollern-Dynastie in Darstellung und Urteil von der Geschichte Preußens überlagert wird, andererseits sich Legenden hartnäckiger halten als Tatsachen – der Alte Fritz ist wesentlich populärer als Friedrich II. ...
Acht Jahrhunderte Hohenzollern-Geschichte bedeuten achthundert Jahre Hohenzollern-Kunst.
Da sind die mächtigen Burgen in Schwaben und Franken, die durchaus mit dem Berliner Schloß konkurrieren können, die Grablegen in Heilsbronn und Ansbach, die der im Berliner Dom nicht nachstehen.
In Brandenburg entstehen nach dem Dreißigjährigen Krieg bedeutende Festungsanlagen, Werften (!), Schlösser und Gärten und ganze Stadtanlagen neu. Die Königskrönung 1701 demonstriert den Machtwillen der Hohenzollern, augenfällig repräsentiert durch die Künste, die keineswegs nur im Berliner Schloß zur Geltung kamen. Die Kaiserproklamation in Versailles ruft die Hofkunst noch einmal mit aller Macht zurück. Davon zeugt die Siegessäule ebenso wie das Werk Anton von Werners und die Denkmalflut des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Übrigens: Der Aufstieg zu Reichtum, Macht und Ansehen gelang den Hohenzollern durch Kaisertreue und das Erbe ihrer Frauen. Wenn Sie mehr über die Frauen am brandenburgischen Hof erfahren möchten, schauen Sie unter den Vorträgen zur Frauengeschichte nach.
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Friedrich II. der Große
Friedrich II. erobert Schlesien
Das friederizianische Berlin
Friedrich II. Architekt einer deutschen Großmacht
Im Alter von 28 Jahren betrat 1740 ein König die politische europäische Bühne, der sich selbst am liebsten als Philosoph von Sanssouci bezeichnete - nachdem er Maria Theresia in drei Kriegen die reiche Provinz Schlesien abgerungen hatte, im Frieden den Oderbruch erobert, die brandenburgisch-preußische Wirtschaft und Verwaltung im Sinne seines Vaters modernisiert und die Mehrheit seiner Untertanen zu „preußischen Patrioten“ erzogen hatte. Gibt es einen zweiten deutschen Fürsten, dessen Charisma – in all seiner Zwiespältigkeit – bis in unsere Gegenwart derart vielschichtig wirkt?
Friedrich II. und Prinz Heinrich in Rheinsberg
Rheinsberg war ein Geschenk.
Ein Geschenk des Vaters an den Sohn unter harten Vorbedingungen: Die Zusage, Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel zu heiraten und damit in den unerwünschten Ehestand zu treten, befreite den Kronprinzen Friedrich aus der Festungshaft in Küstrin.
In Rheinsberg verbrachte Friedrich in der Gesellschaft seiner Frau und seiner Vertrauten den Rest der nahezu sorglosen Kronprinzenzeit. Das friederizianische Rokoko erlebte hier in allen Bereichen der Künste einen ersten Höhepunkt und Friedrich nach eigenem Bekunden die glücklichste Zeit seines Lebens.
1740 trat er die Nachfolge des verstorbenen Vaters an und schien alle Vorsätze und Ideale der Rheinsberger Zeit vergessen zu haben. Das Schloß übergab er seinem Bruder Heinrich, dem hochbegabten und erfolgreichen Diplomaten, der hier – im Gegensatz zum königlichen Bruder – in künstlerischen Dingen fortschrittlich dachte und neuem Stilempfinden Raum gab.
Die hervorragende, kenntnisreiche und überaus liebevolle Biographie des Prinzen Heinrich von Eva Ziebura ist glücklicherweise – im Gegensatz zum Katalog, Rheinsberg 2002 - wieder im Buchhandel erhältlich: Aufbau Verlag Berlin 2004.
Friedrich II. und die Frauen
Enge persönliche Beziehungen pflegte Friedrich II. von Preußen zu Männern und Frauen gleichermaßen. Gleichgültig ob sie erotischer, emotionaler oder geistiger Natur waren: Sie haben keinen Einfluß auf seine politischen Entscheidungen gewinnen können. Der aufgeklärte König beanspruchte demonstrativ absolute Autarkie.
Wie gestaltete sich unter diesen Voraussetzungen sein Verhältnis zu den starken und schwachen Frauen seiner Zeit, zu Maria Theresia, Barbara Campanini, Wilhelmine von Bayreuth, Elisabeth Christine?
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Brandenburgische Landeskunde
Sechs Vortragsreihen in sechs Teilen
Geschichte und Kunst Brandenburgs in den Grenzen des heutigen Bundeslandes von den mittelalterlichen Anfängen bis in die Zeit Friedrichs II. stellen die Vortragsreihen in Querschnitten dar. Aspekte der wirtschaftlichen Entwicklung, religiösen Veränderungen und kultureller Einflüsse finden ebenso eingehende Beachtung wie Bildung, Wissenschaft und Kunst.
I. Reise durch Brandenburg – Vorträge zur mittelalterlichen Landeskunde
Von der Nordmark zum Kurfürstentum Brandenburg
Die Kultur der Klöster
Burgen, Ritter, Landesherren
Von Dörfern und Dorfkirchen
Wehrhafte Städte
Die Schönheit märkischer Stadtkirchen
II. Brandenburg im Glanz der Renaissance
„Sie wollen Vorträge machen über ein Thema, das es nicht gibt?“, fragte mich ein Kollege.
Ich habe sehr intensiv forschen müssen und viel reisen dürfen für dieses Thema, das in den Publikationen zur brandenburgischen Kulturgeschichte ausgespart wird. Da gibt es einen großen Sprung vom Mittelalter direkt in das Zeitalter des Barock. Anderthalb Jahrhunderte etwa umfaßt jedoch die Renaissance in Brandenburg und hinterließ wenige, aber reizvolle Spuren.
Brandenburg und die Renaissance in Europa
Von Universitäten und Gymnasien ...
Zwischen Luther und Rom: Die Reformation und ihre Folgen
Die Schlösser in Berlin und anderswo
Die Renaissance in Stadt und Land
Höfisches Leben zur Zeit Joachims II.
III. Vom Großen Kurfürsten zum Soldatenkönig
Der Glanz der Niederlande strahlt auf Brandenburg
Potsdam – die Geburt einer barocken Residenz
Brandenburg wird französisch
Die Kunst des Andreas Schlüter
Das ganze Land eine Kaserne?
Neue Kirchen braucht das Land!
IV. Brandenburg unter Friedrich II.
Brandenburg und die Kriege um Schlesien
Landeskultur und –kultivierung
Höfisches Leben
Bauten Friedrichs II.
In den Städten der Mark
Das Bild des Königs
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Schleswig-Holstein und Brandenburg-Preußen
Eine sehr tatkräftige Kurfürstin und eine kirchenbegeisterte Kaiserin verdanken Brandenburg und Preußen dem Land Schleswig-Holstein.
Aber mehr noch verbindet die beiden Länder:
Beide entstanden im Zuge der deutschen Ostsiedlung. Kurfürst Friedrich Wilhelm, König Friedrich I. und Friedrich Wilhelm I. kämpften auf schleswig-holsteinischem Boden mit Dänemark gegen Schweden.
Bevor das Holländische Viertel in Potsdam gebaut wurde, gab es längst eine „niederländische“ Stadt an der Nordsee, Friedrichstadt. Theodor Storm korrespondierte mit Theodor Fontane, Emil Nolde suchte die Nähe der Brücke-Künstler in Berlin. Ernst Barlach porträtierte Käthe Kollwitz.
Tausende Menschen aus dem preußischen Osten fanden nach der Kapitulation 1945 in Schleswig-Holstein eine neue Heimat.

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