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Fanny Hensel in Berlin
Die Komponistin und Pianistin Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy
Stadtführung Frauen in Berlin
Fanny Hensel hinterließ mehr als vierhundert Kompositionen, Tagebücher und Briefe stammen von ihrer Hand. Und doch dauerte es viele Jahrzehnte, bis sie entdeckt wurde. Mir fallen immer noch musikgeschichtliche Werke in der Hand, in denen sie nicht vorkommt – wie andere Komponistinnen auch. Aber da ergeht es ihr und ihrem Werk nicht schlechter als anderen. Die neuesten biographischen Lexika über Berlin und Brandenburg haben hier staunenswerte Lücken ...
Fanny Hensel wurde am 14. November 1805 in Hamburg geboren und starb am 14. Mai 1847 in Berlin, in der Stadt, aus der ihre Eltern Lea und Abraham Mendelssohn gekommen waren.
Die Stadtführung durch Berlin beginnt am Hackeschen Markt und endet in der Leipziger Straße. Dazwischen liegen die wichtigen Berliner Lebensorte Fanny Hensels.
Die Familie, zu der auch Fannys Bruder Felix Mendelssohn Bartholdy zählt, wohnte zuerst in der Markgrafenstraße, dann in der Spandauer Vorstadt, die bis um 1800 noch zu den bevorzugten Wohngegenden des Berliner Bürgertums gehörte. Das Haus Neue Promenade 7 in der Spandauer Vorstadt befand sich im Besitz der Großmutter Bella Salomon, die dessen Erdgeschoß bewohnte
Am Hackeschen Markt war man dem Ursprungsort der Mendelssohns in Berlin sehr nahe: In der Spandauer Straße – unweit vom Tor - hatte Moses Mendelssohn seiner Familie eine Wohnung eingerichtet und später auch seine Arbeitsstätte.
Die Arbeitsstätte von Abraham Mendelssohn Bartholdy lag für eine Zeit im Ephraim-Palais, später in der Jägerstraße: das Bankhaus Mendelssohn. Fanny Hensle besuchte keine öffentliche Schule, selbstverständlich auch keine Universität, aber die Sing-Akademie, die nicht nur Männern, sondern auch Frauen offenstand.
Das elterliche Palais in der Leipziger Straße blieb für Fanny Hensel auch nach ihrer Heirat mit dem Maler Wilhelm Hensel Zuhause. das sogenannte Gartenhaus hatte nichts mit den Berliner Gartenhäudern des späten 19. Jahrhunderts gemeinsam, sondern war ein geräumiges und komfortables Stadthaus im Grünen.
Dauer: etwa zwei Stunden
Kosten: 150,00 Euro für eine Gruppe bis 20 Personen / 9,00 Euro pro Person bei öffentlichem Termin
Termine: nach Vereinbarung
Treffpunkt: Hackescher Markt
[Der Furore-Verlag in Kassel ist auf das musikalische Werk von Frauen spezialisiert.]
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.gerhildkomander.de
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.berliner-lindenblatt.de
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