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Fanny und Felix
Die Geschwister Mendelssohn
zwischen Anpassung und Emanzipation
Stadtführung Frauen in Berlin
WissenschaftlerInnen und FreundInnen der Mendelssohns streiten über die Frage, warum Fanny Hensel die Chance auf eine öffentliche Laufbahn als Pianistin verwehrt wurde.
War es weibliche Unterwerfung unter väterliche und später brüderliche Herrschaft? War es Einsicht, den gesellschaftlichen Rahmen nicht verlassen zu können? Am Talent und an der schöpferischen Kraft jedenfalls lag es nicht.
Die Geschwister Fanny und Felix standen nicht zuerst als überragende musikalische Talente im Rampenlicht der Berliner Gesellschaft, sondern als Tochter und Sohn ihrer jüdischen und fast maßlos reichen Eltern. Wurde nicht jeder Schritt, jede Tat der Familie Mendelssohn kritisch beäugt? Wie weit sollten bürgerliche und jüdische Emanzipation gehen: Assimilation oder Akkulturation?
Die Mendelssohns wählten die Assimilation. Der christliche Namenszusatz Bartholdy verlieh dem Glaubenswechsel deutlich Ausdruck. Hätte nicht eine auf den Bühnen Europas gefeierte Pianistin das Bild der tugendhaften christlichen Familie beschädigt?Ein Stadtspaziergang zwischen Hackeschem Markt und Leipziger Straße.
Dauer: etwa zwei Stunden
Kosten: 150,00 Euro für eine Gruppe bis 20 Personen / 9,00 Euro pro Person bei öffentlichem Termin
Termine: nach Vereinbarung
Treffpunkt: Hackescher Markt
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.gerhildkomander.de
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.berliner-lindenblatt.de
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