|
Die Charité
Stadtführung in der Mitte Berlins
Sie ist die älteste medizinische Bildungseinrichtung in Deutschland und eine Gründung des Königs Friedrich Wilhelm I. 1726 ließ Friedrich Wilhelm I. das Pesthaus zwischen Schönhauser Graben und Panke zu einer Lehr- und Forschungsstätte und Übungsschule für Ärzte umgestalten und benannte die Einrichtung "Charité".
Damit erhielt das schon 1724 gegründete Collegium medico-chirurgicum seine praktische Ergänzung. Zu den berühmtesten Ärzten der Charité zählen Adolf Bardeleben, Wilhelm Griesinger, Ferdinand Sauerbruch und Rudolf Virchow.
1906 trat Rahel Hirsch als erste Frau in der Medizingeschichte Preußens in der Charité mit einem Referat vor den Professoren auf. Ihr Studium hatte die gebürtige Frankfurterin im Ausland absolvieren müssen, denn Frauen durften in Deutschland noch nicht studieren.
Sie übernahm 1908 die Leitung der 2. Medizinischen Klinik. 1913 erhielt sie eine Professur. Ihre Büste, die sich auf der Terrasse der Cafeteria der Charité befand, ist seit dem Beginn der Bauarbeiten dort deponiert - wie viele andere Denkmäler des Geländes auch.
Dauer: etwa zwei Stunden
Kosten: 150,00 Euro für eine Gruppe bis 20 Personen / 9,00 Euro pro Person bei öffentlichem Termin
Termine: nach Vereinbarung
Treffpunkt: nach Vereinbarung
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.gerhildkomander.de
- Friedrich Wilhelm I.
- Die Panke entlang
- Feuerland
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.berliner-lindenblatt.de
Zurück zum Seitenanfang
|