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Am Scheunenviertel
Stadtführung in der Mitte Berlins
Scheunen und Schuppen der Berliner Bürger bildeten den Ursprung dieses Quartiers in der Spandauer Vorstadt.
Kurfürstliches Gebot untersagte ihren Bau ab 1670 innerhalb der Stadt: zu oft hatten die Scheunen Stadtbrände verursacht.
Mehrere Straßenzüge zwischen Alter Schönhauser Straße und dem Verlauf der Karl-Liebknecht-Straße wurden angelegt, um die Scheunen der Vieh haltenden Städter aufzunehmen.
Die um die Große Hamburger Straße gelegenen sozialen Einrichtungen der jüdischen Gemeinde machten das Viertel im Verlauf des 19. Jahrhunderts zu einem bevorzugten jüdischen Wohnviertel und um 1900 zum Anziehungspunkt für die aus Osteuropa fliehenden Juden.
An der Stelle der Scheunen und frühen Wohnbauten finden wir heute die Volksbühne und die Wohnbauten von Hans Poelzig. Richard Ermisch übernahm die Form des Neuen Bauens für seine benachbarten Wohnblöcke.
Dauer: etwa zwei Stunden
Kosten: 150,00 Euro für eine Gruppe bis 20 Personen / 9,00 Euro pro Person bei öffentlichem Termin
Termine: nach Vereinbarung
Treffpunkt: nach Vereinbarung

Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.gerhildkomander.de
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.berliner-lindenblatt.de
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