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Die Geschichte der Kunst
Die Reise durch die Kunstgeschichte
wird im Oktober 2009 fortgesetzt: Was ist Rokoko?
Was ist Kunst? Die Geschichte der Kunst Gartenkunst Schlösser und Gärten Kunst in Berlin Berliner Künstler Berliner Künstlerinnen Berliner Kunstgeschichte
Die Geschichte der Kunst in 28 Vorträgen
„Was ist Kunst?“
Die Frage wird mir kontinuierlich gestellt.
Ich antworte: „Finden Sie es heraus.“ Und tatsächlich gelingt es vielen Menschen, die sich aus Interesse und Neigung, gelegentlich aus Notwendigkeit, mit der Geschichte der Kunst beschäftigen, zu dieser Frage einen eigenen Standpunkt zu entwickeln.
„Wie geht das?“
Betrachten.
Statistiken geben dreißig Sekunden an, die die BesucherInnen einer Ausstellung durchschnittlich vor einem Werk verbringen. Das reicht nicht aus. Dem Betrachten müssen Worte folgen, gesprochen, geschrieben.
Unterscheiden.
„Das ist ja ein häßliches Bild.“ Was oder wen empfinden wir persönlich und intuitiv als angenehm und unangenehm? Ändern wir unsere Meinung, wenn wir mehr erfahren? Wird ein Mensch sympathisch, weil ich ihn kennenlerne? Wird ein Gemälde schön, weil ich seine Geschichte höre?
Fragen.
Neugierde ist die Triebfeder menschlicher Entwicklung. Fragen stellen signalisiert Interesse – das wissen wir spätestens seit der Sesamstraße. Stellen Sie jede Frage. Die Bilder, Skulpturen und die Dozentin werden Ihnen antworten.
Die Vorträge beginnen mit Faustkeil und Felsbildern, enden derzeit mit Keith Haring und werden fortgeschrieben.
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Die Geschichte der Gartenkunst
Der Garten, althochdeutsch „garto“, „das Umzäunte“ war im Ursprung ein mit Gerten umgrenztes Stück Land, in dem Nutz- und Zierpflanzen kultiviert wurden.
Die Eingrenzung diente dem Schutz vor dem Fraß der Tiere, aber auch der Kennzeichnung des Eigentums.
Schon in den Frühen Hochkulturen war der Garten existentielle Lebensgrundlage und Luxus. Er garantierte Fruchtbarkeit.
In ihm erneuerte sich nach den religiösen Vorstellungen der Menschen der Naturkreislauf.
Die ägyptische Kultur prägte den formalen Garten, wie ihn - anschaulich und die archäologischen Ergebnisse zusammenfassend - Thomas Mann in „Joseph und seine Brüder“ beschreibt. Das Gilgamesch-Epos erzählt vom Zedernwald des Tyrannen Humbala, der mit einem Park noch nicht viel gemein hat.
Aber gerade angelegte und gepflegte Wege durchziehen ihn.
Die Perser verbanden ausgedehnte, in Wäldern angelegte Tierparks und mit Baumreihen regelmäßig bepflanzte Gartenterrassen.
Die Bezeichnung „pardis“ für einen rechteckigen Jagdpark kam mit den die Gärten der Perser bewundernden Griechen als „Paradeisos“ in die griechische Sprache und fand darüber Eingang in die übrigen europäischen Sprachen.
Der Paradiesgarten fand sich in Kloster- und Burganlagen.

Griechische, römische und maurische Gartentraditionen befruchteten die christliche europäische Gartenkunst.
Mit Renaissance, ihren Rückgriffen auf die klassische Antike, und Barock entstanden die vielfältigen Gartenanlagen Europas, die bis heute Millionen BesucherInnen anziehen.
Erst der politische Konflikt zwischen Absolutismus und Aufklärung setzte dem repräsentativen formalen Garten nach fast fünf Jahrtausenden ein Ende. Anfang des 18. Jahrhunderts entwickelten englische Philosophen und Schriftsteller den Landschaftsgarten.
 
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Schlösser und Gärten in Europa
Schloß Charlottenburg, Sanssouci, Versailles...
Das ist nur die Spitze des Eisberges, unter der sich Wunderwerke menschlichen Erfindungsgeistes türmen.
Fünf Jahrhunderte Schloßbaukunst und die Geschichte der dazugehörigen Gärten stelle ich Ihnen in einem Dutzend Vorträge vor. Natürlich sind die Schlösser und Gärten auch in Einzelvorträgen zu haben.

Die Entwicklung dieser Bauaufgabe von der Burg zum Schloß, die Unterschiede zwischen Palast und Villa, Schloß und Herrenhaus, gehören zu den Grundlagen.
Die Frage, ob die Architekturgeschichte auch im Rokoko Halt machte, wird mit dem Maison de Plaisance, dem Lustschloß beantwortet.

Die Innenausstattung, von der Decke bis zum Boden, Mobiliar, Keramik, Gemälde und Skulpturen machen aus den Schlössern die beliebtesten Museen.
Ihren Geschichten nachzuspüren, gleicht einer Reise durch ein halbes Jahrtausend Kulturgeschichte.
Betrachten Sie die Schlösser in Torgau und Dresden, die Residenz und den Burggarten in Würzburg, die Albrechtsburg in Meißen, das Escorial bei Madrid, das Belvedere in Wien, das Wasserschloß Glücksburg und das Pompejanum in Aschaffenburg. Oder wie wäre es mit der Phantasie Neuschwanstein?

Übrigens:
Der erste Lehrstuhl für Kunstgeschichte wurde in Berlin eingerichtet. Gustav Friedrich Waagen (1794-1868) erhielt ihn.
Man hatte Waagen 1823 aufgrund seiner außerordentlichen Kenntnisse der europäischen Kunst und ihrer Museen zur Gründung eines Museums nach Berlin gerufen. 1830 wurde er der Direktor der Berliner (Königlichen) Gemäldegalerie. Seit Waagen gehörten die Berliner Kunsthistoriker zu den führenden Wissenschaftlern des Faches in Europa. Im 19. Jahrhundert wurden Berlin und Wien die Zentren der Kunstgeschichte als wissenschaftlicher Disziplin.
Habe ich Ihr Interesse geweckt?
Rufen Sie mich an oder schicken Sie mir eine E-Mail. Ich berate Sie gern.
Die Termine öffentlicher Vorträge verrät Ihnen mein Kalender.
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