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Geschichtsmeile Wilhelmstraße – der südliche Teil
Stadtführung in der Mitte Berlins
Laut Eigenwerbung vom Juli 1881 war das „Berliner Tageblatt“ damals „die gelesenste deutsche Zeitung“. Lange schon ist das (alte) Mosse-Haus, Jerusalemer Straße Ecke Schützenstraße, populärer als der erste kreative Berliner dieses Namens und dessen Tageszeitung.
Der Architekt Erich Mendelssohn modernisierte das Gebäude und schuf eine der eigenwilligsten Fassaden der modernen Architektur.
Rudolf Mosse pachtete mit einer eigenen Berliner Annoncenexpedition Inseratenteile in- und ausländischer Zeitungen und gründete am 1. Januar 1872 eine eigene Zeitung, das „Berliner Tageblatt“.
In der Kochstraße druckte der Konkurrent Leopold Ullstein die Blätter „Berliner Zeitung“, „Berliner Abendpost“, „B.Z. am Mittag“, „Berliner Morgenpost“. August Scherl gab in der Zimmerstraße den „Berliner Lokal-Anzeiger“, die „Berliner Abend-Zeitung“ und ab 1804 „Die Gartenlaube“ heraus. Als Gründer des Berliner Zeitungsviertels und Kontrahenten im Zeitungskrieg gingen die drei Verleger in die Berliner Geschichte ein.
Dauer: etwa zwei Stunden
Kosten: 150,00 Euro für eine Gruppe bis 20 Personen / 9,00 Euro pro Person bei öffentlichem Termin
Termine: nach Vereinbarung
Treffpunkt: nach Vereinbarung
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.gerhildkomander.de
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.berliner-lindenblatt.de
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