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Neucölln am Wasser
Stadtführung in der Mitte Berlins
Dem Stadtviertel Fischerinsel gegenüber liegt am linken Ufer des Spreekanals, der eigentlich der Cöllner Stadtgraben ist, aber heute anders heißt, ein vergessener Ort Berliner Geschichte: Neucölln am Wasser, die älteste Erweiterung der mittelalterlichen Stadt.
Die unregelmäßigen Plätze und die nicht geradlinigen Straßenzüge verraten die Lage der Festungsanlagen, die Berlin, Cölln, Neucölln am Wasser, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt einst umgab.
Der Graben der Festung ist im Untergrund noch vorhanden, wie bei Bauarbeiten gelegentlich zu beobachten ist.
Malerische Ufer am Museumshafen kontrastieren hier mit Bauten des Historismus – wie dem Märkischen Museum – und des Neuen Bauens – wie dem Haus des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes von Max Taut und Franz Hoffmann.
Am Märkischen Ufer scheint ein Stück altes Berlin bewahrt zu sein: Hierher wurden seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts mehrere Bürgerhäuser des 18. und 19. Jahrhunderts aus Cölln versetzt, darunter das stadtbekannte Ermeler-Haus aus der Breiten Straße.
Dauer: etwa zwei Stunden
Kosten: 150,00 Euro für eine Gruppe bis 20 Personen / 9,00 Euro pro Person bei öffentlichem Termin
Termine: nach Vereinbarung
Treffpunkt: nach Vereinbarung
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.gerhildkomander.de
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.berliner-lindenblatt.de
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