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Die „Insel“ Cölln
Stadtführung in der Mitte Berlins
Mit sicherem Blick erkannten Kaufleute und Fernhändler im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts den für eine Ansiedlung idealen Ort an der Spree.
In wenigen Jahrzehnten entstand in der Gegend um die Breite Straße und Gertraudenstraße eine der beiden Gründungsstädte der späteren Haupt- und Residenzstadt Berlin: Cölln.
Große Kaufhausbauten verdrängten seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert die alte Bausubstanz.
Im Zweiten Weltkrieg nahm Cölln schweren Schaden. Nach Kriegsende wurden die verbliebenen, bewohnbaren oder wiederherstellbaren Gebäude zugunsten sozialistischer Stadtplanung abgerissen. Es verlangt viel Vorstellungskraft und gutes Bildmaterial, diesen heute unwirtlich wirkenden Teil Berlins als historischen Ort wieder zu erkennen.
Die Ausgrabungsstätten am Petriplatz und am Ort des einstigen Dominikanerklosters vor dem Staatsratsgebäude geben seit Kurzem weitere Anhaltspunkte, den Ursprung Berlins im Stadtbild wieder zu entdecken.
Dauer: etwa zwei Stunden
Kosten: 150,00 Euro für eine Gruppe bis 20 Personen / 9,00 Euro pro Person bei öffentlichem Termin
Termine: nach Vereinbarung
Treffpunkt: nach Vereinbarung

Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.gerhildkomander.de
- Petrikirche
- Johann Heinrich Grael
- Titus de Favre
- Johann Heinrich Strack
- Philipp Gerlach
- Friedrich Wilhelm I.
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.berliner-lindenblatt.de
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