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Von Hohen Neuendorf nach Frohnau: Osramsiedlung und Invalidensiedlung
Stadtführung in Reinickendorf und Hohen Neuendorf
Die kleine Siedlung Hohen Neuendorf, die der Große Kurfürst seiner Gemahlin Louise Henriette geschenkt hatte, erfuhr in der nationalsozialistischen Zeit erhebliche Aufwertung durch Architektur.
1934 entstand die Osramsiedlung, 1936 erbaute Wilhelm Büning (1881-1958) das Rathaus.
Büning war zuvor der verantwortliche Architekt der Weißen Stadt in Reinickendorf gewesen und entwarf auch die Siedlung am Tile-Brügge-Weg, die die Kleinhaussiedlung am Steinberg, Reinickendorf, von Ernst Hornig umgibt.
Die Invalidensiedlung im Norden Frohnaus ist gleichfalls ein Beispiel nationalsozialistischer Architektur. Hier gefiel der „holländische Stil“, in dem das Heeresbauamt die schlichten Wohnhäuser errichtete. Die Backsteinsiedlung entstand, weil der nationalsozialistische Reichsminister Hermann Göring das Invalidenhaus, das Friedrich II. 1747 an der Panke, Scharnhorststraße, etablierte, zu nutzen wünschte.
Dauer: etwa zwei Stunden
Kosten: 150,00 Euro für eine Gruppe bis 20 Personen / 9,00 Euro pro Person bei öffentlichem Termin
Termine: nach Vereinbarung
Treffpunkt: vor dem S-Bahnhof Hohen Neuendorf, Ausgang Wilhelm-Külz-Straße
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.gerhildkomander.de
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.berliner-lindenblatt.de
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