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Friedrich der Große und sein Schloß. Schloß und Garten Sanssouci
Stadtführung in Potsdam
Schloß Sanssouci, die Terrassenanlagen, das Fontänenrondell, Bildergalerie und Neue Kammern plante Friedrich II. persönlich als ein Ensemble. Seine Bibliothek, der kreisrunde Raum im Osten des Schlosses, ließ er „comme à Rheinsberg“ gestalten.
Die Erinnerung an sein dortiges Turmzimmer begleitete ihn sein Leben lang. Das Weinbergschloß Sanssouci ließ Friedrich II. sich ab 1744 als Rückzugsort erbauen.
Berlin, Charlottenburg und auch Potsdam waren ihm lange schon zu lärmend geworden. Ohne Sorgen hier zu leben, blieb allerdings ein unerfüllter Wunsch des Königs.
Mit dem Chinesischen Haus, in dem sich der König mit seinem Freund Feldmarschall Keith traf, als jener die Stufen zum Schloß nicht mehr steigen konnte, fand eine phantasievolle Variante der Chinamode Eingang in den einstigen Rokokogarten.
Der Garten, den Friedrich II. anlegen ließ, ist von den nachfolgenden Generationen stark verändert worden. Landschaftliche Elemente prägen den Garten seit Beginn des 19. Jahrhunderts.
Dauer: etwa zwei Stunden
Kosten: 150,00 Euro für eine Gruppe bis 20 Personen / 9,00 Euro pro Person bei öffentlichem Termin
Termine: nach Vereinbarung
Treffpunkt: S-Bahnhof Potsdam, Ausgang Lange Brücke, und nach Vereinbarung
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.gerhildkomander.de
- Friedrich II.
- Elisabeth Christine
- China in Sanssouci? Die Chinamode und deren Rezeption durch Friedrich II.
- Johann Melchior Kambly. „Von Schildkröt und bronce d'ormoly“. Prunkmöbel für Friedrich II. im Neuen Palais
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