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Das friederizianische Potsdam
Vom Stadtschloß zum Brandenburger Tor
Stadtführung in Potsdam
Der erste wichtige Bauherr der Stadt Potsdam war König Friedrich Wilhelm I., denn er erweiterte die Stadt mehrmals und wesentlich.
Sein Sohn Friedrich II. setzte das Werk des Vaters fort und beauftragte seinen Kavalierarchitekten Georg Wenceslaus von Knobelsdorff mit dem Umbau des Schlosses und einer neuen Anlage des Lustgartens.
Den Exerzierplatz seines Vaters allerdings rührte er nicht an. Und vergrößern wollte Friedrich die Stadt auch nicht.
Aber in den Jahren zwischen 1740 und 1786 erhielten die Potsdamer Wohnbauten ein friederizianisches Gepräge, das seinerseits von verschiedenen Baustilen beeinflußt war. Die Stadtmauer erhielt repräsentative Tore - wie das Brandenburger Tor am Ende der Brandenburger Straße vor dem Luisenplatz. Das barocke Stadtbild in der Charlottenstraße und ihren Nebenstraßen zeigt sich nach zweieinhalb Jahrhunderten in weiten Teilen wie zur Zeit seiner Entstehung. Und es weckt die Erinnerung an die Straße Unter den Linden in Berlin, in der die gleichen Architekten des Königs am Werk gewesen waren.
Dauer: etwa zwei Stunden
Kosten: 150,00 Euro für eine Gruppe bis 20 Personen / 9,00 Euro pro Person bei öffentlichem Termin
Termine: nach Vereinbarung
Treffpunkt: S-Bahnhof Potsdam, Ausgang Lange Brücke, und nach Vereinbarung
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.gerhildkomander.de
- Friedrich II.
- Friedrich Wilhelm I.
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