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Wo wohnt der BND?
BND und Borsig - Stadtteil im Wandel
Stadtführung in Mitte
Premiere am Sonnabend, den 9. Juni, 11 Uhr
Draußen vor dem Oranienburger Tor schrieben Berliner Maschinenbaufirmen Industriegeschichte. Am 22. Juli 1837 gründete August Borsig seine Firma und bedrängte mit den Bauten an Tor- und Chausseestraße seinen Lehrherren Egells. Die Firma Borsig legte einen der Grundsteine für den Aufstieg Berlins. Aus der Chausseestraße ist sie schon lange fort.
600 Meter weiter nördlich baut der Bundesnachrichtendienst der Bundesrepublik Deutschland sein neues Domizil nach dem Masterplan des Architekturbüros Kleihues + Kleihues. 2003 waren Kosten von 500 Millionen veranschlagt. 2010 war Richtfest. Wenn der BND einzieht, werden sich die Kosten vermutlich auf 2 Milliarden belaufen.
Im Rücken der dann verbauten Milliarden gedeiht schon jetzt der Pankepark, eine Grünanlage an der Südpanke, die dann wieder - relativ - frei fließen darf. In der Scharnhorststraße ist dann Wohnen am Pankepark angesagt, privat in Eigentumswohnungen und im Hotel, das im ehemaligen Kaiserin-Auguts-Krankenhaus einziehen wird.
Mindestens 175 Jahre Berliner Stadtgeschichte liegen hier "auf der Straße".
Dauer: etwa zwei Stunden
Kosten: 150,00 Euro für eine Gruppe bis 20 Personen / 9,00 Euro pro Person bei öffentlichem Termin
Termine: nach Vereinbarung
Treffpunkt: nach Vereinbarung
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.gerhildkomander.de
Texte und Bilder zu diesem Thema auf www.berliner-lindenblatt.de
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