Pressemitteilung vom 24. Mai 2009
Stadtführung im Wedding
Afrika im Wedding. Das Afrikanische Viertel
Architektur, Stadtplanung, Kolonialgeschichte
31. Mai 2009, 14 Uhr
Viele Straßen im Afrikanischen Viertel sind nach früheren deutschen Kolonien in Afrika benannt. Sogar nach dem Ersten Weltkrieg hielt man auf diese Weise die Erinnerung an das ehemalige deutsche Kolonialreich wach. Bis heute bleibt die Namensgebung der Straßen ein Streitpunkt.
In den zwanziger Jahren ist das Afrikanische Viertel ein bevorzugter Ort der sozialdemokratischen Wohnungsbauförderung und des Neuen Bauens geworden: Bauten von Ludwig Mies van der Rohe und Bruno Taut, Paul Mebes und Paul Emmerich, Heinrich Iwan und Stephan von Zamoijski prägen das Viertel.
In den dreißiger Jahren versuchten die Nationalsozialisten, mit einer Erweiterung der Bebauung gleichzeitig die moderne Architektur in den Hintergrund zu drängen. Gelungen ist es ihnen nicht.
Treffpunkt: Afrikanische Straße Ecke Müllerstraße (am U-Bahnhof Afrikanische Straße)
Kosten: 8,00 Euro pro Person
Dauer: etwa zwei Stunden
Dr. Gerhild H. M. Komander
Togostraße 79 13351 Berlin
Telefon 030/452 54 58 Mobil 0174 - 443 1428
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