Pressemitteilung vom 8. Oktober 2007
Der Wedding. Auf dem Weg von Rot nach Bunt
Der Wedding – Auf dem Weg von Rot nach Bunt
Gerhild H. M. Komander
ISBN (10): 3-929829-38-X
ISBN (13): 3-929829-38-9
260 Seiten, ca. 80 Schwarzweiß-Abbildungen, 19,80 Euro
Berlin: Berlin Story Verlag 2006
Das Buch
Der Wedding ist vieles, nur eines ist er nicht: reich. So passt er gut zu Berlin, der Stadt, der er seit dem 1. Januar 1861 angehört. Zunächst war der Wedding ein Dorf, das im Jahre 1251 erstmals urkundlich erwähnt wird. Vom adligen Wirtschaftshof rührt der Ortsname „der Wedding“ her. Die Geschichte des Wedding, seiner Bevölkerung, seiner Bauten und Institutionen erzählt einen wesentlichen Teil Berliner Stadtgeschichte.
Geradezu beispielhaft lässt sich hier die Entwicklung der Stadt Berlins seit dem 18. Jahrhundert nachvollziehen. Aus Gärtner- und Handwerkerkolonien wurde ein Zentrum der Berliner Metall- und Maschinenbauindustrie und der Arbeiterbewegung. Den legendären roten Wedding gibt es nicht mehr, auch die großen Firmen nicht. Der Mauerbau und seine Folgen bedrängten den Bezirk schwer.
Bewahrt hat sich der Wedding einen außerordentlichen Anteil an Garten- und Industriearchitektur sowie herausragender Beispiele des Wohnungsbaus der zwanziger Jahre. Und seit dem das Prime Time Theater seine Pforten öffnete, die Kolonie Wedding durch die Straßen zieht, entdecken die BerlinerInnen, daß die Menschen im Wedding auch an Kultur wieder Interesse haben.
Die Autorin
Dr. Gerhild H. M. Komander, Jahrgang 1958, studierte Kunstgeschichte, Geschichte, Osteuropäische Geschichte, Germanistik sowie Literaturwissenschaft und promovierte in Kiel. Seit 1990 lebt sie in Berlin. Sie ist als wissenschaftliche Autorin, Publizistin, Dozentin und Redakteurin tätig.
Von 1998 bis 2004 redigierte sie die „Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins“ und konzipierte die Website www.DieGeschichteBerlins.de, deren Redaktion sie bis 2005 innehatte. Seit September 2006 betreibt sie die Online-Zeitung www.berliner-lindenblatt.de Die Zeitung für Berliner Geschichte.
Als Expertin für Berlin und Brandenburg veranstaltet sie seit 1998 Stunden und Tage lang topographische und architekturgeschichtliche Stadtführungen. Der Schwerpunkt liegt in der Mitte der Stadt: von der Luisenstadt bis in den Wedding, vom Alexanderplatz bis in den Tiergarten. Ihr absoluter Favorit unter den Baumeistern ist Bruno Taut.
Im Frühjahr 2006 hat Gerhild Komander die Redaktion des „Mitteilungsblattes der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg“ übernommen. Am 26. Oktober 2006 ist das Buch „Der Wedding. Auf dem Weg von Rot nach Bunt“ erschienen. Seit November 2006 ist sie Vorsitzende der Mendelssohn-Gesellschaft in Berlin. Ein neues Forschungsprojekt ist das Thema Frauen in Berlin.
Mehr Informationen finden Sie auf www.gerhildkomander.de.
Berlin, den 8. Oktober 2007