Gerhild Komander

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    Aktuelle Termine

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150 Gaensebluemchen

Vortrag zur Berliner Kunstgeschichte
Heinrich Zille: Graphiker, Zeichner, Fotograf
In Zusammenarbeit mit der Urania
Mittwoch, 25.4.2018, 15.30 Uhr

Alter Matthaeus Blaetter 150

Vortrag zur Kunstgeschichte
Edward Hopper
In Zusammenarbeit mit der Galerie 100
Donnerstag, 5. Mai 2018, 19.30 Uhr

150 DSC 0012

Vortrag zur Kunstgeschichte
Giovanni Antonio Canal, genannt Canaletto
Zum 150. Todestag am 19. April 1768

In Zusammenarbeit mit der  VHS Potsdam
Donnerstag, 3.5.2018,
14.00 Uhr


 

 

150 Aepfel500 Jahre Reformation

Martin Luther und seine Briefe an Katharina Luther


Marburg, 4. Oktober 1529

Meinem freundlichen lieben Herrn Katharina Lutherin, Doktorin, Predigerin zu Wittenberg.

Gnad und Fried in Christo! Lieber Herr Käth!

Wisset, daß unser freundlich Gespräch zu Marburg ein Ende hat, und seind fast in allen Stücken eins, ohne daß die Widerteil wollten eitel Brot im Abendmahl behalten und Christum geistlich darinnen gegenwärtig bekennen. Heute handelt der Landgraf, ob wir könnten eins werden, oder doch gleichwohl, so wir uneins blieben, dennoch Brüder und Christus' Glieder unter einander uns halten. Da arbeit der Landgraf heftig. Aber wir wollen des Brüdern und Glieders nicht, friedlich und Guts wollen wir wohl. Ich achte, morgen oder übermorgen wollen wir aufbrechen und zu Eurem Gnädigen Herrn gen Schleiz in Vogtland ziehen, dahin uns Seine Kurfürstlichen Gnaden berufen hat.

Sage dem Herrn Pommer, daß die besten Argumente seind gewesen des Zwingli, daß corpus non potesse esse sine loco, ergo Christo corpus non est in pane. Ich achte, Gott habe sie verblendet, daß sie nichts haben müssen fürbringen. Ich habe viel zu tun, und der Bot' eilet. Sage allen gute Nacht und bittet für uns! Wir seind noch alle frisch und gesund und leben wie die Fürsten. Küßt mir Lenchen und Hänschen!
Am Tage Francisci, 1529.
Euer williger Diener
Martinus Luther

Johann Brenz, Andreas Osiander, Doktor Stephan von Augsburg seind auch hier kommen.
Sie seind hier toll worden mit Schweißschrecken, gestern haben sich bei funfzig geleget, deren seind eins oder zwei gestorben.

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Martin Luther weilte im Oktober 1529 zu den Marburger Religionsgesprächen in der Stadt.

 

Literatur

Zitiert aus: Martin Luther. Briefe an Freund und an die Familie, herausgegeben von Albrecht Beutel, München: Beck 1987

      Tipps für Sie

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150 Wappen

Stadtführungen Berlin Wedding
Leben in der Ackerstraße.
Von der Mitte in den tiefen Wedding
In Zusammenarbeit mit VHS Reinickendorf
Sonntag, 16.9.2018, 14 Uhr

Distelmeyer Tochter Marienkirche

 

 

 

 

 


Stadtführung Berlin Frauengeschichte
Auf den Spuren der Frauenwahlrechtsbewegung
November 2018

Ceciliengaerten Erker 150 

Stadtführungen Berlin Architektur
Architektur in Schöneberg - zwischen Moderne und Nationalsozialismus
In Zusammenarbeit mit der VHS Schöneberg
Sonntag, 29. April 2018,
11 Uhr

150 Forsythie
 

 

 

 

 

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