150 Lilie rotSticken, stricken, weben, nähen in Berlin

Frauen und die Textilbranche

 

Zwischen Klosterstraße und Hausvogteiplatz entwickelte sich im 18. Jahrhundert die Berliner Textilindustrie. Zunächst war die Berliner Tuchindustrie in vorwiegend männlicher Hand. Im und für das Lagerhaus in der Klosterstraße arbeiteten bis weit über 4 000 Menschen und produzierten Wollstoffe. In Heimarbeit arbeitete die ganze Familie für das königliche Unternehmen.

Bis zum Ende des Jahrhunderts etablierten sich immer mehr Spezialfirmen, die Spitzen, Bänder, Stickereien aus Frauenhand erwarben. Die Konfektionsware für die ersten Kaufhäuser der Stadt - wie das Kaufhaus Gerson am Werderschen Markt - wurde von Frauen produziert, verkauft und bald auch entworfen und der Kundschaft vorgeführt.

Ende des 19. Jahrhunderts eroberten Frauen die Modewelt in Wort und Bild. Sie arbeiteten für die führenden Mode- und Kulturzeitschriften.


Weitere Termine:
  auf Anfrage

Dauer: anderthalb Stunden

Kosten: 160,00 Euro für Gruppen bei geschlossener Führung

Treffpunkt: Klosterstraße 71, vor dem Haus (U-Bahnhof Klosterstraße)

Zurück zum Seitenanfang

Zurück zum Überblick Frauenführungen Berlin

Stadtführung Berlin   Frauenführung Berlin   Frauengeschichte Berlin   Berliner Geschichte   Klosterstraße   Hausvogteiplatz   Modestadt Berlin   Kaufhaus Gerson   Jungfernbrücke  

Aktuelle Nachrichten

02 Februar 2023

Werkstatt Kunstgeschichte: Von Rembrandt bis Richter Eine Einführung in die Kunstgeschichte

28 Januar 2023

Das Afrikanische Viertel - Stadtplanung, Kolonialgeschichte, Erinnerung Bildungszeit-Seminar an der VHS Steglitz-Zehlendorf

27 Januar 2023

Architekturführung im Weltkulturerbe Wedding: Weltkulturerbesiedlung Schillerpark und Wohnkuben Afrikanische Straße

23 Januar 2023

Frauenleben im Spiegel der Berliner Geschichte Sechs Vorträge an den Berliner Volkshochschulen im März 2023Vom 15. bis in das 18. Jahrhundert