Terminkalender

Stadtführung Frauengeschichte Berlin: Charité weiblich Von der Gebärstation für liderliche Weiber zum Frauenkrankenhaus
 
Datum: Sonntag 09 März 2025 - Sonntag 09 März 2025
Zeiten: 11:00am - 01:15pm
Ort: Berlin Mitte
Kontaktperson: 030 90295-1700
 
 

Frauengeschichte Berlin

Charité weiblich
Von der Gebärstation für liderliche Weiber zum Frauenkrankenhaus
Stadtführung Mitte

1710 gründet König Friedrich I. ein Pesthaus zwischen Panke und Spree. Am 1. Januar 1727 übernimmt die Charité als Ausbildungsstätte für Militärärzte das Gelände.
Eine der vordringlichen Aufgaben besteht in der Kontrolle der Prostituierten und ihrer Geschlechtskrankheiten. In diesem Zusammenhang wird noch im selben Jahr die Gebärstation für „liderliche Weiber“ eingerichtet, um Kindstötungen vorzubeugen.
1883 erhält die Charité einen gynäkologischen Pavillon, auf die erste Frauenärztin müssen die Berlinerinnen noch warten. Dr. med. Hermine Heusler-Edenhuizen (1872-1955), die erste Gynäkologin überhaupt, kommt erst 1911 nach Berlin.
Erste Ärztin an der Charité wird Helene Friederike Stelzner, die zweite Rahel Hirsch. Überlebenswichtig wird die Arbeit der Bakteriologin Lydia Rabinowitsch-Kempner, die mit Robert Koch zusammenarbeitet, aber erst in der Republik eine adäquate bezahlte Stellung erhält.

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Pankow

Für weitere Informationen folgen Sie diesem Link: Kursnummer Pa1174-F

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