Gerhild Komander

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Kalender meiner Veranstaltungen   

2021

Herzlich willkommen zu meinen Stadtführungen, Vorträgen und Reisen.
Für alle Fragen finden Sie am Ende des Kalenders meine Kontaktdaten.

Wir verschieben weiter ...

Auch die für April 2021 angekündigten Veranstaltungen entfallen gemäß den geltenden Bestimmungen der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin. Ersatztermine folgen. Stand: 8. April 2021

Veranstaltungen VHS Reinickendorf I. Stadtführungen

Veranstaltungen VHS Mitte. Stadtführungen im Wedding

Veranstaltungen VHS Tempelhof-Schöneberg. Stadtführungen in Schöneberg

Das Programm der Berliner Volkshochschulen
und seine Ausführung unterliegt den Bestimmungen der jeweiligen VHS.
Die Treffpunkte für die Führungen stehen im gedruckten Programm und auf der Website der VHS, in Schöneberg erhalten Sie sie mit der Anmeldung.
Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Bestimmungen, insbesondere die Hygienekonzepte der Volkshochschulen in Hinblick auf die Pandemie SARS-Cov-2 (Coronavirus).

Die Berliner Volkshochschulen Mitte, Reinickendorf und Tempelhof-Schöneberg sind unter den folgenden Telefonnummern und Webadressen zu erreichen:
Telefon: 9018 37474, Fax.: 9018 37488, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, http://www.berlin.de/vhsmitte
Telefon: 90294-4800, Fax.: 90294-4812, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, http://www.vhs-reinickendorf.de
Telefon: 902773000, Fax.: 902778944, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, http://www.vhs-tempelhof-schoeneberg.de

 

Veranstaltungen VHS Reinickendorf I. Stadtführungen

Charité weiblich - Stadtführung zum Internationalen Frauentag

Von der Gebärstation für „liderliche Weiber“ zum Frauenkrankenhaus

Die Stadtführung Charité weiblich wird in keinem Fall am 6. März stattfinden. Das Charité-Gelände wird nicht öffentlich zu gänglich zu sein. 
Es wird entweder ein Ersatzangebot geben oder ich hole die Führung zu einem späteren Zeitpunkt nach. 

Ersatzangebot: Die Stadt ist weiblich?

Auf den Spuren "weiblicher" Kunstwerke zwischen Marienkirche, Dom und Hedwigskathedrale

Neuer Termin: Sonnabend, 12. Juni 2021, 11-13.15 Uhr



Rosa Luxemburg in Berlin – zum 150. Geburtstag der Politikerin

Stadtführung und BVG-Fahrt zu den Lebensorten in Berlin


Rosa Luxemburg Sie zählt zu den bekanntesten Frauenpersönlichkeiten der deutschen Geschichte. Die gebürtige Polin zieht 1898 nach Berlin, tritt der SPD bei. Als Rednerin hat sie auf Anhieb großen Erfolg. Immer wieder gerät Luxemburg wegen "Ungehorsam" und anderen Delikten mit dem Gesetz in Konflikt und wird inhaftiert. So lernt sie auch das berühmte Berliner Frauengefängnis in der Barnimstraße kennen. Ihre erste eigene Wohnung findet sie in Schöneberg. - Drei Denkmäler und noch mehr Gedenktafel erinnern an Rosa Luxemburg, Ereignisse und Orte ihres Lebens. Lernen Sie einige davon auf dieser besonderen Stadtführung kennen.


Hinweis:
Sie benötigen einen Fahrschein für die BVG

Neuer Termin: Sonnabend, 15. Mai 2021, 11 bis 14 Uhr


Quer durch das Ostseeviertel

Vom Kahlschlag über behutsame Stadterneuerung zur Gesundung?


Zwischen Humboldthain und Mauerpark lag einst der tiefe Wedding. Der Abwanderung von Industriebetrieben und Arbeitsplätzen folgte die Kahlschlagsanierung. Vom Aufbruch in die Moderne war die Rede, als der Regierende Bürgermeister von Berlin Willy Brand den südlichen Wedding zum Versuchsfeld erklärte: Er entschied gegen die behutsame Erneuerung und für den Flächenabriß. Die europaweit einzigartige "Sanierung" eines derart großen Gebietes ermöglichte die Mauer, von der der Stadtteil hier geradezu umzingelt war. Widerstand regte sich im Wedding nicht. Erst in den achtziger Jahren setzte eine neue Generation die Modernisierung der verbliebenen Altbauten durch. Seit etwa fünfzehn Jahren erlebt der Stadtteil Gesundbrunnen tatsächlich eine langsame Gesundung durch Zuzug und Neubau.


Treffpunkt: Brunnenstraße Ecke Demminer Straße

Neuer Termin: Sonnabend, 11. Juni 2021, 11 Uhr

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Westend - Villenvorort auf dem Teltow
Eine Villenkolonie nach britischem Vorbild sollte es sein, genuer gesagt nach Londoner Vorbild: So wurde das Areal westlich vom Schloß Charlottenburg Westend getauft. Wenn auch die Initiativgesellschaft von 1866 sich bald auflöste, lockte schließlich 1877 der neue Bahnhof Westend (der Ringbahn) kaufwillige in die Gegend. Von der Akazien- bis zur Ulmenallee, überall kamen in den 1890er Jahren Villen in allen denkbaren Stilen zur Ausführung. Auf dem Spandauer Berg bauten das Kriegsministerium Kasernen und die Stadt Charlottenburg ein Krankenhaus für die Tuberkulose-Patienten.

Wichtige und bloß berühmte Menschen aus Verwaltung und Wissenschaft, Kunst und Sport ziehen ins Westend und wohnen noch heute dort - wie Dieter Hallervorden.

Neuer Termin: Sonnabend, 25. Juni 2021, 11 - 13.15 Uhr


Paddenpuhl und Weiße Stadt

Architekturführung im Weltkulturerbe Berlin


Wer vermutet Neue Sachlichkeit und Expressionismus so dicht beieinander?

Nahe der weltbekannten Siedlung Weiße Stadt liegt die nahezu unbekannte Siedlung Paddenpuhl von Fritz Beyer. Ihre schokoladenbraunen Fassaden bilden einen starken Kontrast zum blendenden Weiß der Siedlung an der Aroser Allee.

Der expressionistische Zitatenschatz und die landschaftliche Gestaltung der großzügigen Grünräume machen die Siedlung zu einer Besonderheit in Berlin. Die Gartenanlagen plante Erwin Barth. Berühmt über die Grenzen Berlins hinaus ist die Weiße Stadt. Otto Rudolf Salvisberg plante die Gesamtanlage und führte die Wohnblöcke mit Wilhelm Büning und Bruno Ahrends aus. Für die Freiraumplanung zeichnete Ludwig Lesser verantwortlich. Die Führung endet Aroser Straße Ecke Emmentaler Straße.

Neuer Termin: Sonnabend, 10. Juli 2020, 11 Uhr


Der Jüdische Friedhof Schönhauser Straße - Hoffnung auf die wahre "ewige Ruhe"


Am Mühlenberg, der später Prenzlauer Berg heißen wird, legte die Jüdische Gemeinde von Berlin 1827 den zweiten Friedhof an. Der erste Friedhof in der Großen Hamburger Straße reichte nicht mehr aus. Die Verstorbenen der Juden dürfen auf eine wahre "ewige Ruhe" hoffen, die Gräber werden nicht aufgelassen. Die Gemeinde erwarb ein fünf Hektar großes Grundstück am Schönhauser Weg, der um 1826 zur Allee aufstieg. 25 000 Leichname sollen bis 1880 bestattet worden sein. Persönlichkeiten wie Gerson von Bleichröder, David Friedländer, Abraham Geiger, Joseph und Alexander Mendelssohn, Martha und Max Liebermann, Giacomo Meyerbeer wie auch seine Mutter Amalie Beer und Leopold Ullstein fanden hier ihre letzte Ruhe.

Hinweis: Die Herren erscheinen bitte mit Kopfbedeckung.

Zusätzliche Kosten: 1,00 Euro pro Person an die Friedhofsverwaltung

Die Stadtführung verschieben wir in das neue Semester. Sie ist deshalb jetzt nicht buchbar.

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Die Ringbahn. Verkehrslebensader für Berlin


Am 17. Juli 1871 ging der erste Abschnitt der Berliner Ringbahn in Betrieb. Er führt vom Bahnhof Moabit bis nach Schöneberg. Die Streckenführung richtet sich nach den vorhandenen neun Bahnhöfen der Stadt und verbindet sie miteinander. Der Plan der Ringbahn diente im 19. Jahrhundert der militärischen und wirtschaftlichen Infrastruktur. Die zivile Nutzung war zunächst von nachgeordneter Bedeutung, aber 1872 wurde auch der Personenverkehr aufgenommen. Heute fährt die S-Bahn auf 37 Kilometern Länge 28 Bahnhöfe an.

Wagen Sie eine Reise (fast) rund um Berlin: Bahnhof für Bahnhof, Zug für Zug.

Vorgesehen ist die Fahrt bis S-und-U-Bahnhof Neukölln. - Fortsetzung folgt!

Hinweis: Da wir mit der S-Bahn fahren, brauchen Sie einen gültigen Fahrschein.

Die Stadtführung verschieben wir in das neue Semester. Sie ist deshalb jetzt nicht buchbar.


Wittstock an der Dosse

Tagesfahrt mit Stadtführung


Auf dem hohen Ufer der Dosse entstand auf dem Fundament einer slawischen Burg die Alte Bischofsburg. Die Bischöfe von Havelberg waren hier über drei Jahrhunderte die Herren. Zu ihren Füßen entwickelte sich die Stadt, die zahlreiche Baudenkmale bis in die Gegenwart bewahren konnte. Die Bevölkerung machte Wittstock zu einem Zentrum des Tuchmacherhandwerks in der Prignitz und darüber hinaus. Die Tuchmacherei wird darum Thema der besonderen Stadtführung sein. Am Nachmittag öffnet die Burg ihre Pforten. Sie beherbergt die Kreismuseen Alte Bischofsburg Wittstock und ihre Sammlungen: Das Museum des Dreißigjährigen Krieges und das Museum zur Stadt- und Regionalgeschichte mit zahlreichen Objekten zur textilen Vergangenheit der Stadt.

Neuer Termin wird geprüft für Sommer 2021.
Die Kosten für Fahrt, Eintritt und Führung sind nicht im Preis der VHS enthalten.
Kosten für Eintritt und Führung: etwa 12,00 Euro (abhängig von der TN-Zahl)


Berliner Wandlungen: Oberschöneweide - 100 Jahre Stadtgemeinde Berlin


Eine "schöne Weyde" beschreibt Kurfürst Joachim II. in einem Reisebericht von 1598. Die landschaftliche Schönheit der Spreeufer blieb bis weit in das 19. Jahrhundert hinein erhalten. 1889 kaufte die Terraingesellschaft Grundrentengesellschaft AG Grund und Boden auf und gab ihn sogleich an die AEG weiter. Die Randwanderung der Berliner Industrie setzte sich im Südosten fort. Aus der schönen Weide wurde ein Industriestandort ersten Ranges.

Johannes Kraaz, Paul Tropp, Peter Behrens, Ernst Ziesel entwarfen Fabrikgebäude für AEG und Deutsche Niles-Werke, Kabelwerk und Kraftwerk, Industriellenvilla und Turmgebäude.

Freitag, 7. Mai 2021, 14 Uhr

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Lessing, Nicolai, Mendelssohn und die Stätten der Berliner Aufklärung


Am 21. Mai vor 350 Jahren - im Jahr 1671 - erließ Kurfürst Friedrich Wilhelm das Edikt zur Aufnahme jüdischer Familien aus Wien. Auch Isaak Daniel Itzig, der aus einer der Migrantenfamilien stammte, schloß sich der Berliner Aufklärung an.

Im 18. Jahrhundert wurde Berlin zu einer Hochburg der europäischen Aufklärung. Daß die Stadt  d a s Zentrum der deutschen und  d e u t s c h s p r a c h i g e n  Aufklärung wurde, verdankte es der Freundschaft und engagierten Tätigkeit der drei Freunde Gotthold Ephraim Lessing, Moses Mendelssohn und Friedrich Nicolai. Im Dreieck zwischen Alexanderplatz, Brüderstraße und Burgstraße lag das bürgerliche geistige Zentrum Berlins.

In der Spandauer Straße trafen sich die Freunde im Hause Mendelssohns, an der Stechbahn in der Nicolaischen Buchhandlung, später im legendären Haus in der Brüderstraße. Für die Teilhabe der jüdischen Bevölkerung gründeten Itzig und David Friedländer die erste jüdische Freischule, in der auch in deutscher Sprache unterrichtet wird.

Treffpunkt: Spandauer Straße Ecke Anna-Louisa-Karsch-Straße (Nähe S-Bahnhof Hackescher Markt)

Sonnabend, 8. Mai 2021, 11 Uhr


Schinkels Berlin - zwischen Neuer Wache und Gendarmenmarkt

Zum 200. Geburtstag des Schauspielhauses / Konzerthaus Berlin


Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) ist der berühmteste Architekt Berlins. Schinkel war Maler, Zeichner und Architekt. Er orientierte sich an mittelalterlichen Kunstformen, an den antiken Kunststilen und ersann zeitlose Architektur.

Umfang und Vielfalt des Werkes, sein Wirken auf Schüler und spätere Generationen bis in die Gegenwart sind Gegenstand aktueller Diskussionen, wenn es um die "Stadterneuerung" Berlins geht.

Schinkel war Maler, Zeichner und Architekt. Er orientierte sich an mittelalterlichen Kunstformen (Denkmal für die Befreiungskriege), an den antiken Kunststilen (Altes Museum) und ersann - seiner Zeit voraus - zeitlose Architektur (Bauakademie), die auf bewährte Materialien (Backstein) im Sinne einer rationalen Nutzung zurückgriff. Seine Entwürfe für Bühnenbilder, Dioramen und Panoramen, für Mobiliar und dekoratives Kunsthandwerk prägten die ästhetischen Vorstellungen eines halben Jahrhunderts.

Sonnabend, 29. Mai 2021, 11 Uhr


Die Ringbahn. Verkehrslebensader für Berlin - Teil 2

Am 17. Juli 1871 ging der erste Abschnitt der Berliner Ringbahn in Betrieb, am 15. November 1877 war der Ring geschlossen. Auf 37 Kilometern Länge fährt die Ringbahnlinie 28 Bahnhöfe an. Wagen Sie eine Reise (fast) rund um Berlin: Bahnhof für Bahnhof, Zug für Zug, in diesem Fall den Berliner Süden. Vorgesehen ist die Fahrt bis S-Bahnhof Hohenzollerndamm. Der letzten Abschnitt der Strecke folgt in einer Stadtführung im Herbst.

Hinweis: Da wir mit der S-Bahn fahren, brauchen Sie einen gültigen Fahrschein.

Sonnabend, 30. Mai 2021, 11 - 13.15 Uhr 

 

Die Stadt ist weiblich?

Auf den Spuren "weiblicher" Kunstwerke zwischen Marienkirche, Dom und Hedwigskathedrale

Stadtführung

Lassen Sie sich auf einen spannenden Stadtspaziergang zwischen Marienkirche, Dom und Hedwigskathedrale ein und entdecken Sie Skulpturen im Stadtbild, die Sie bisher nicht beachtet
haben. Die Figurenpaare auf der Schloßbrücke zeigen "Frauen" als Lehrerinnen junger Männer.
Viktoria und ihre Freundinnen schweben über dem Eingang der Neuen Wache ...

Obwohl die lebenden Frauen seit dem 19. Jahrhundert nach und nach aus dem öffentlichen Leben der Stadt und des Staates verdrängt wurden, sind Frauen in der Kunst allgegenwärtig.
Warum?
Sie begegneten als Motiv der Kunst in der Funktion von Sinnbildern, als Allegorien, nicht als Individuen. Frauengestalten symbolisieren Göttinnen, Tugenden und Laster, Eigenschaften der Menschen, Ereignisse, Berufe und Künste.

Sonnabend, 12. Juni 2021, 11-13.15 Uhr

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Veranstaltungen VHS Mitte. Stadtführungen im Wedding


Afrika im Wedding

Das Afrikanische Viertel: Architektur, Stadtplanung, Kolonialgeschichte


Das Afrikanische Viertel, gern auch "der bessere Wedding" genannt, ist populär. Die Wohnbauten erinnern an den demokratischen Aufbruch und die fortschrittliche Sozialpolitik der ersten deutschen Republik, die Straßennamen an die deutsche Kolonialgeschichte und deren Rezeption bis in die Gegenwart. Bis heute bleibt die Namensgebung der Straßen ein Streitpunkt.

In den zwanziger Jahren ist das Afrikanische Viertel ein bevorzugter Ort der sozialdemokratischen Wohnungsbauförderung und des Neuen Bauens geworden: Bauten von Bruno Taut, Mebes & Emmerich, Iwan & Zamoijski prägen das Viertel.

In den dreißiger Jahren versuchten die Nationalsozialisten, mit eigenen Bauten die moderne Architektur in den Hintergrund zu drängen. Gelungen ist es ihnen nicht.

Neuer Termin: Freitag, 9. Juli 2021, 15-17.15 Uhr


Die Panke entlang

Geschichte und Architektur in einem Alt-Berliner Kiez


Die Panke erzählt von den Mühlen und Kolonistenhäusern, vom Gesundbrunnen und von der Industrialisierung Berlins, von Arbeiterelend und Arbeiterbewegung. An ihren Ufern entstanden nacheinander Gärten, Industriebetriebe, die berüchtigten Mietskasernen und die Berliner ArbeiterInnenbewegung. Noch frisch ist der "Pankepark" am Nordhafen.

Der Spaziergang beginnt an der Pankemündung in unmittelbarer Nähe zum Umspannwerk Scharnhorst, das Hans Heinrich Müller erbaute. Er führt über den Pankegrünzug am Asyl für Obdachlose vorbei, wo vor 150 Jahren das erste Frauenasyl eröffnete, in die Kösliner Straße. Und weiter geht es zum Amtsgericht Wedding, dessen Architektur die Albrechtsburg in Meißen zitiert, und zum Straßenbahnhof von Jean Krämer in der Badstraße.

Am Luisenbad mit dem alten Mühlenhaus ist das Ziel des Rundgangs erreicht.

Sonntag, 25.4.2021, 11-13.15 Uhr

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Veranstaltungen VHS Tempelhof-Schöneberg. Stadtführungen in Schöneberg

 

Stark in Bildung, Kunst und Politik: Die Frauen von Friedenau

Die zweite Friedenauer Frauenführung


Sie gründeten die erste Schule der Gemeinde, die erste Höhere Mädchenschule, prägten die moderne Kunst und die zeitgenössische Politik: Die Schwestern Melida und Henriette Roenneberg, die Malerin und Dadaistin Hannah Höch, die Bildhauerin René Sintenis, die Kommunalpolitikerin Luise Kautsky. Die Ärztin Else Weil, die 1920 nur als "Externe" an der Schöneberger Hohenzollernschule ihr Abitur ablegen durfte, zählte zu den Pionierinnen unter den Akademikerinnen. Ihre Praxis hatte sie in der heutigen Bundesallee. Die legendäre Königin Luise hielt sich bloß als Namenspatronin in Friedenau auf.

Die Wohn- und Wirkungsorte oder Erinnerungsorte der Frauen liegen zwischen Saar- und Goßlerstraße.

Neuer Termin: Sonntag, 2. Mai 2021, 11 Uhr


Der Bayerische Platz, die Orte des Erinnerns und der neue U-Bahnhof

Stadtführung im Bayerischen Viertel


Der Bayerische Platz gehört zu den großen Schmuckplätzen, die im Zuge der Stadterweiterung Schönebergs zwischen 1898 und 1914 entstanden. Drumherum liegt das Bayerische Viertel. Georg Haberland leitete die Erschließung des Viertels durch die Berlinische Boden-Gesellschaft und benannte die Straßen nach bayerischen Städten: Landshut, München, Rosenheim und so weiter.

Die großzügige Bebauung für die obere Mittelschicht lockte viele wohlhabende Bürgerfamilien nach Schöneberg, darunter prominente Intellektuelle wie Albert Einstein und Gisèle Freund. Kleinwohnungen gab es nicht.

Das Denkmal ''Orte des Erinnerns'' besteht aus vielen Einzelmalen und gedenkt anschaulich dem Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger, die bis zum Beginn des Nationalsozialismus' einen hohen Anteil an der Einwohnerschaft hatten. Seit 2014 ergänzt die Neugestaltung des U-Bahnhofs das Gedenken.

Neuer Termin: Sonntag, 16. Mai 2021, 11 Uhr

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Vom Küchengarten zum Volksgerichtshof - Stadtführung in Schöneberg


Zwischen Pallasstraße und Grunewaldstraße hat sich die Schöneberger Geschichte mehrfach auf den Kopf gestellt. Wie kamen hier so unterschiedliche Bauten wie die Königskolonnaden, das Kammergericht, das Kathreiner-Haus und das Pallasseum zusammen?

Die Geschichte beginnt mit dem kurfürstlichen Küchengarten, dort, wo sich seit 1911 der Heinrich-von-Kleist-Park befindet. Aus dem Küchengarten entwickelte sich der erste botanische Garten Berlins. Kleist zu Ehren, der einhundert Jahre zuvor gestorben war, fanden hier die Königskolonnaden aus der Stadtmitte Berlins ihren Ruheplatz. Gleichzeitig bauten Thoemer & Mönnich das Kammergericht, das nacheinander der Volksgerichtshof und der Alliierte Kontrollrat nutzten. Der Firma Kathreiner, die den weltberühmten Caro-Kaffee herstellte, baute Bruno Paul eines der ersten Berliner Hochhäuser.

Auf diesem Stadtspaziergang wird Ihnen anhand der Architektur die bewegte Geschichte rund um den Kleistpark vorgestellt.

Hinweis: Bitte halten Sie ein gültiges Personaldokument bereit, da der Zutritt zum Kammergericht nur nach einer Einlasskontrolle erfolgt.

Donnerstag, 6.5.2021, 15 Uhr

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Sie erreichen mich unter der Telefonnummer: 

030 / 452 54 58   mobil:  0171 - 203 68 60  oder per E-Post

Für die Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule, der Urania und anderen Partnern melden Sie sich bitte bei den jeweiligen Kooperationspartnern an. Der Link führt Sie direkt auf deren Website. 
Kosten und Dauer dieser Veranstaltungen variieren.
Ihre Fragen zu diesen Veranstaltungen beantworte ich gern.

Sie können das aktuelle Programm auch schriftlich erhalten: Digital zum Selbstausdrucken und auf Papier per Post. Schreiben Sie mir.

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