Gerhild Komander

Tipps + Termine

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Stadtführung Berlin 
Boxhagener Platz, Friedrichshain - Stadtführung in einem Szenekiez
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 24.2.18, 11 Uhr

150 Westhafen

Vortrag zur brandenburgischen und Berliner Geschichte
Die Hugenotten kommen!
In Zusammenarbeit mit dem Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner
Montag, 26.2.18., 18 Uhr

Maerchenbr 150

 

Chronik Berlin: Die kurfürstlichen Residenzen Berlin und Cölln

Berliner Geschichte in der Kurfürstenzeit des 15. Jahrhunderts

 

1400 bis 1420

1402 Der Rat von Berlin-Cölln bittet den Markgrafen um Hilfe gegen die märkischen Raubritter.

1404 bis 1406 Jobst von Mähren ignoriert das Hilfegesuch. Berlin, Cölln und Frankfurt schließen Frieden mit den Quitzows und unterstützen sie in ihrem Verlangen, Statthalter der Mark zu werden. Raub und Brandschatzung gehen dennoch weiter.

1405 Das Gertraudenhospital wird gegründet und der Bau der Gertraudenkapelle begonnen.

1406 Die Bürger von Berlin-Cölln wehren sich in bewaffneten Auseinandersetzungen gegen die Quitzows.

1407 bis 1409 Jobst von Mähren hält sich häufiger in der Mark auf und verpfändet zahlreiche Städte an die Brüder Quitzow. Deren Pfandbesitz schließt Berlin-Cölln ein.

1410 Dietrich von Quitzow überfällt abermals die Doppelstadt Berlin-Cölln.

1411 18. Januar Jobst von Mähren stirbt.
Sigismund wird König und Markgraf.
1. Mai Abgesandte aus Berlin-Cölln und der märkischen Landstände erscheinen in Ungarn zur Huldigung Sigismunds und berichten über die elenden Zustände in der Mark. Sigismund ernennt Burggraf Friedrich VI. von Nürnberg zum Statthalter der Mark.

1412 Berliner Bürger sind am Sieg des Statthalters über die Pommern am Kremmer Damm beteiligt.
Berlin-Cölln huldigt Friedrich VI. als neuem Landesherrn.

1413 4. April Auf der Ständeversammlung in Berlin-Cölln huldigt der märkische Adel dem Landesherrn.

1414 Friedrich VI. siegt über die Adelsfronde.

1415 30. April Burggraf Friedrich VI. wird als Friedrich I. Markgraf von Brandenburg und Kurfürst.
Damit beginnt die Landesherrschaft der Hohenzollern, die bis 1918 währt.
18.-22. Oktober Auf der Ständeversammlung in Berlin-Cölln huldigen die Städte dem Kurfürsten, auf einer anschließenden Reise die Dörfer und Flecken der Mark.
21. Oktober Die brandenburgischen Stände leisten dem Kurfürsten im Franziskanerkloster den Erbhuldigungseid.

1417 Der Kurfürst ernennt seinen Sohn Johann zum Statthalter der Mark und ihrer Städte.

 

1421 bis 1440

1426 13. Januar Friedrich I. übergibt seinem Sohn Johann endgültig die Regentschaft über die Mark.

1430 Die Doppelstadt Berlin-Cölln nimmt am Lübecker Hansetag teil und beschließt, den fürstlichen Übergriffen auf ihre Privilegien zu widerstehen.

1431 1. Februar Die Doppelstadt Berlin-Cölln schließt ein Schutzbündnis zur Wahrung ihrer städtischen Rechte und gegen das Raubwesen mit Frankfurt /O. und Alt- und Neustadt Brandenburg.
1432 Einfall der Hussiten in die Mark Brandenburg bis in das Berlin-Cöllner Umland
Berlin und Cölln vereinen sich - gegen den Landesherrn - und bilden einen gemeinsamen Rat. Den Vorsitz übernimmt der Berliner Schultheiß.

1435 23. September Die Doppelstadt Berlin-Cölln erwirbt vom Johanniterorden die Dörfer Tempelhof, Marienfelde, Mariendorf und Richardsdorf (Rixdorf / Neukölln).

1437 7. Juni Kurfürst Friedrich I. ernennt seinen Sohn Friedrich (II.) zum Statthalter der Mark, Johann übernimmt die Regentschaft der fränkischen Stammlande.

1440 20. September Friedrich II. wird mit dem Tod Friedrichs I. Kurfürst.

 

1441 bis 1460

1442 Der Kurfürst hebt den Zusammenschluss der beiden Städte auf und verbietet ihnen, Bündnisse einzugehen und an den Hansetagen teilzunehmen. Er zwingt sie, ihm Land zur Errichtung eines Schlosses abzutreten.
Der kurfürstliche Richter zieht in das gemeinsame Rathaus auf der Langen Brücke ein.

1442 bis 1443 Der Stadtschreiber Nikolaus Molner verfasst das Cöllner Stadtbuch.

1443 16. April Friedrich II. bestätigt den neuen Berliner Rat.
31. Juli Grundsteinlegung zum kurfürstlichen Schloss in Cölln.
Die Bürger wehren sich erfolglos gegen den Schlossbau.

1447 Ende Dezember Auf der Städteversammlung in Spandau sucht der Kurfürst eine Einigung mit den Räten von Berlin-Cölln.

1448 Die Bürger von Berlin und Cölln erheben sich im Berliner Unwillen gegen den Landesherren.
19. Juni Berlin und Cölln unterwerfen sich dem Kurfürsten.
Zunftprivilegien darf zukünftig nur der Landesherr gewähren.

um 1450 Berlin zählt 724, Cölln 312 Wohngebäude mit insgesamt etwa 1 000 Familien.
In beiden Städten werden zusammen mit dem kurfürstlichen Hof, Priestern und Mönchen 8 000 ansässige Personen geschätzt.

1450 Der „Landwehrungs-Graben" oder „Fluthgraben" im Bereich des späteren Tiergartens wird angelegt.
Die Schwesterstädte müssen dem Kurfürsten je Bürgerhaus einen gerüsteten Soldaten stellen.

1451 12. März Friedrich II. bezieht das Schloß zu Cölln.
15. Dezember Das Hohe Haus wird dem kurfürstlichen Kammermeister Jürg von Waldenfels als Burglehen übergeben.
Das kurfürstliche Hofgericht wird von Tangermünde nach Cölln verlegt.

1453 Der Kurfürst beeindruckt die Bürger von Berlin und Cölln mit seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land.

1454 Die Kapelle im Schloss wird dem heiligen Erasmus geweiht und zur Pfarrkirche erhoben.

1458 28. April Auf dem Neuen Markt wird Matthäus Hagen nach einem Inqisitionsprozess als Anhänger der hussitisch-taboristischen Lehre hingerichtet.

 

1461 bis 1480

1464 Der Kurfürst setzt den ersten Mühlenmeister für die Mühlen zwischen Berlin und Cölln ein.

1465 20. Januar Papst Paul II. erhebt auf Bitten des Kurfürsten die Erasmuskapelle im Schloss zur Kollegiatskirche.

1470 2. April Friedrich II. legt die Regierung nieder. Sein Bruder Albrecht Achilles wird Kurfürst.

1471 Das Franziskanerkloster wird erweitert.

1473 Der Kurfürst legt in der Dispositio Achillea die künftige Erbteilung der Hohenzollern fest.

1477 Das Generalstudium der sächsischen Dominikanerprovinz wird von Erfurt und Magdeburg in das Cöllner Kloster verlegt.

 

1481 bis 1500

1484 Im Zusammenhang mit dem Auftreten der Pest entsteht vermutlich der Berliner Totentanz in der Marienkirche.
Der Bürger Müller stiftet den Bau der Jerusalemkapelle vor den Toren öllns.

1486 Johann Cicero wird Kurfürst. Er residiert als erster Hohenzollernfürst ständig in Cölln.
Die Schwesterstädte Berlin und Cölln werden zu kurfürstlichen Residenzstädten erhoben.
Erlass einer Polizeiordnung über Prostitution und Bettlerei

1488 Der Kurfürst erhebt die „Bierziese".
10. September Johann Zehender erhält das städtische Privileg für zwei Apotheken in Berlin.

1495 Der Vogelherd des Kurfürsten an der Panke bei Pankow wird erwähnt.

1499 Joachim I. wird Kurfürst.

 

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Chronik Berlin   Hohenzollern   Berlin im 15. Jahrhundert

Berlin im Blick

Berliner Geschichte

1278 Das St. Georgs-Hospital wird erstmals urkundlich namentlich erwähnt.
1288 Erste urkundliche Erwähnung von Lichtenberg, Lichterfelde und Rosenfelde (Friedrichsfelde)

1308 3. März Die Doppelstadt Berlin-Cölln schließt ein Schutzbündnis mit anderen märkischen Städten.
Erste urkundliche Erwähnung von Heiligensee
1348 Die Pest fordert auch in der Mark und in Berlin-Cölln viele Tote. Die Juden werden als Urheber beschuldigt und verfolgt.
Der "falsche Woldemar" trifft in Berlin ein. König Karl IV. anerkennt ihn als letzten Askanier, um ihn als Verbündeten gegen die Wittelsbacher einzusetzen.
Ein Stadtbrand richtet großen Schaden an.
1358 Erste urkundliche Erwähnung von Stralau
1378 Sigismund, zweiter Sohn Karls IV., wird Mitregent in der Mark.
Am 29. November stirbt Karl IV.
1388 Markgraf Sigismund wird König von Ungarn und verpfändet die Mark Brandenburg an seinen Vetter Jobst von Mähren.

1448 Die Bürger von Berlin und Cölln erheben sich im Berliner Unwillen gegen den Landesherren.
19. Juni Berlin und Cölln unterwerfen sich dem Kurfürsten.
Zunftprivilegien darf zukünftig nur der Landesherr gewähren.
1458 28. April Auf dem Neuen Markt wird Matthäus Hagen nach einem Inqisitionsprozess als Anhänger der hussitisch-taboristischen Lehre hingerichtet.
1488 Der Kurfürst erhebt die „Bierziese".
10. September Johann Zehender erhält das städtische Privileg für zwei Apotheken in Berlin.

1518 Die kurfürstliche Städte- und Polizeiordnung legt einheitliche Maße und Gewichte fest.
1528 25. März Kurfürstin Elisabeth flieht nach Wittenberg.
1538 bis 1540 Caspar Theyss erbaut das Renaissanceschloß zu Cölln.
1558 In Köpenick entsteht das Renaissanceschloss.
Das Gutshaus Tegel wird urkundlich erwähnt.
1568 Erste urkundliche Erwähnung von Treptow
1578 Rochus Guerini Graf zu Lynar kommt nach Berlin, erweitert das Schloss und baut die Spandauer Zitadelle aus.
Am Spandauer Mühlentor lässt er eine Pulvermühle errichten.
1598 Joachim Friedrich wird Kurfürst.

1608 Johann Sigismund wird Kurfürst.
1618 Der Dreißigjährige Krieg beginnt.
In Cölln wird eine reformierte Domschule für Knaben gegründet.
1628 Markgraf Sigismund fordert von der Bürgerschaft 140 000 Taler Kontribution zum Unterhalt der kaiserlichen Truppen.
Wallenstein nimmt Quartier in Berlin-Cölln.
Der Kurfürst erlässt ein Verbot für Zeitungen.
Matthias Czwiczek wird brandenburgischer Hofmaler.
Die Pocken breiten sich in Berlin-Cölln aus.
1638 Kurfürst Georg Wilhelm übergibt Adam Graf Schwarzenberg die Statthalterschaft.
1648 Die Pocken breiten sich in Berlin-Cölln aus.
Zu Münster und Osnabrück wird der Westfälische Frieden geschlossen.
1658 Berlin-Cölln wird Garnisonstadt: Der Kurfürst läßt in 508 Bürgerhäusern 1 500 Militärangehörige mit ihren 400 Frauen und 500 Kindern sowie Dienstpersonal einquartieren.
Der Bau der Festungsanlagen beginnt unter der Leitung von Johann Gregor Memhardt.
Einfuhrverbot für Glaswaren
1668 24. Juni Friedrich Wilhelm heiratet in zweiter Ehe Herzogin Dorothea von Holstein-Glücksburg.
1678 Der Hofjägermeister von Lüderitz legt die Hasenheide an.
Benjamin Raule errichtet durch Umbau des kurfürstlichen Ballhauses Raules Hof auf dem Friedrichswerder.
30. Juli Mit der Grundsteinlegung für die Dorotheenstädtische Kirche wird der erste Kirchenbau in Berlin-Cölln seit dem Mittelalter begonnen.
Adam de Clerck wird kurfürstlicher Hofmaler.
1678 bis 1687 Rutger van Langerfeld und Michel Matthias Smids erbauen die Dorotheenstädtische Kirche.
1688 9. März Der Große Kurfürst stirbt. - Friedrich III. (I.) wird Kurfürst.
14. August Friedrich Wilhelm I. (der Soldatenkönig) wird geboren.
Der Perspektivplan von Berlin-Cölln, gezeichnet von Johann Bernhard Schultz, erscheint.
Samuel von Pufendorf wird kurfürstlicher Historiograph.
Constantin Friedrich Blesendorf, Johann Ulrich Crause und Augustin Oldenburgh fertigen das Kupferstichwerk zum Leichenbegängnis des Kurfürsten Friedrich Wilhelm an.
Johann Arnold Nering beginnt mit der Anlage der Friedrichstadt.
Der Gendarmenmarkt wird angelegt.
Abraham Jansz Begeyn wird kurfürstlicher Vedutenmaler.
1698 Andreas Schlüter beginnt mit Um- und Neubau des Residenz-schlosses.
Der Marinemaler und Schiffsbaumeister Michiel Maddersteeg wird an Hof berufen.

1708 27. November Friedrich I. und seine dritte Gemahlin Sophie Luise von Mecklenburg-Schwerin ziehen in Berlin ein.
1718 Die Berliner Hausbesitzer gründen die Versicherungsgesellschaft der Feuersozietät Berlin.
Der von Johann Sigismund Elsholtz 1679 angelegte Hof- und Küchengarten bei Schöneberg (Kleistpark) erhält die Bezeichnung Botanischer Garten.
Friedrich Wilhelm I. besucht erstmals die Synagoge.
1728 Der Prozeß gegen Dorothea Steffin ist der letzte Hexenprozeß in Berlin.
1738 Friedrich Wilhelm I. schenkt das Neue Lusthaus der Berliner Kaufmannschaft zur Einrichtung ihrer Börse.
1748 15. November Das Invalidenhaus wird eingeweiht.
Gotthold Ephraim Lessing kommt zum ersten Mal nach Berlin.
Der Invalidenfriedhof wird angelegt.
Johann Julius Hecker gründet ein Lehrerseminar.
Friedrich II. verfügt die Verhaftung von Bettlern und deren Überstellung ins Zuchthaus oder zur Arbeit im Ochsenkopf.
Die Künstler Blaise Nicolas Lesueur und Charles Amédée Philippe Vanloo werden nach Berlin berufen.
Der Arzt und Philosoph Julien Offray de La Mettrie wird an den königlichen Hof berufen.
1748 bis 1766 Jan Boumann erbaut das Palais Prinz Heinrich (Humboldt-Universität).
1768 21. März Das Lustspiel „Minna von Barnhelm" von Gotthold Ephraim Lessing wird in der Behrenstraße uraufgeführt.
1778 Gründung der Jüdischen Freischule
Johann Wolfgang von Goethe besucht Berlin und Potsdam.
1788 Der König erläßt das Religionsedikt und eine Zensurverordnung.
Martin Heinrich Klaproth entdeckt die Zirkonerde und das Uranium.
Die Berliner Gymnasien führen mündliche und schriftliche Prüfungen zur Erlangung der Hochschulbefähigung ein.
27. September Erster Ballonaufstieg Francois Blanchards vor dem Brandenburger Tor.
1788 bis 1791 Carl Gotthard Langhans erbaut das Brandenburger Tor.
1798 Die Jungfernbrücke entsteht in ihrer heutigen Gestalt.
1798 bis 1802 Heinrich Gentz erbaut die Münze am Werderschen Markt.

1808 19. November Die wahlberechtigten Bürger Berlins wählen aufgrund der preußischen Städte die ersten Berliner Abgeordneten.
1818 Die Berliner Sparkasse wird gegründet.
1828 Die Berliner Universität erhält den Namen Friedrich-Wilhelm-Universität.
1838 Der Volkspark Hasenheide wird nach Plan von Peter Joseph Lenné begonnen.
1848 6. März Beginn der Revolution in Berlin
18. März Barriakdenkämpfe in Berlin
19. März Aufbahrung der "Märzgefallenen"
1868 Berliner Asylverein für Obdachlose gegründet
1878 Hofprediger Adolf Stoecker gründet die Christlich-Sociale Arbeiterpartei.
1888 Dreikaiserjahr: Tod Wilhelms I. und Friedrichs I.
Gründung der Urania
Gustav Krocisius gründet die Spree-Havel-Dampfschiffahrtsgesellschaft Stern.
11. September Das Lessing-Theater am Schiffbauerdamm öffnet.
1898 5. Februar Gründung der Künstlervereinigung Berliner Secession
1. April Die Gemeinde Schöneberg wird Stadt.

1908 28. Januar Eröffnung des Hebbel-Theaters
17. Mai Friedrich ARchenhold legt den Grundstein für die Sternwarte für die Volkssternwarte.
10. Juni Eröffnug des Märkischen Provinzialmuseums
1918 Ende des Ersten Weltkriegs
1928 Gründung der BVG
1948 Berliner Luftbrücke
1968 Studentenunruhen

 

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